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Monatsnachrichten des Deutschen Rechtsbüros

06.08.2011

§ 185 StGB - 08/2011 - Bitte keine "echte Thüringer Bratwurst"!

Lesezeit: etwa 1 Minute

Dieses Mal geht es nicht um Volks­verhetzung, sondern um Beleidigung gemäß § 185 StGB. Hierbei handelt es sich aber auch um eine Straftat. Die Junge Union der CDU in Thüringen hatte im Landtags­wahl­kampf 2009 mit einem Plakat geworben, auf dem der Integ­rations­beauf­tragte der thürin­gischen CDU abgebildet war. Hierbei handelt es sich um einen deutschen Staat­sangehörigen, der aus Angola stammt und deshalb eine dunkle Hautfarbe hat. Die NPD Thüringen erwiderte hierauf ebenfalls mit einem Plakat, auf dem eine gegrillte Bratwurst mit Senf in einem Brötchen und der Unter­schrift "Echte Thüringer" und daneben der Kopf des Integ­rations­beauf­tragten der CDU mit der Unter­schrift "Falscher Thüringer" abgebildet waren. Alle Gerichte, zuletzt das OLG Jena in seinem Beschluß vom 30.06.2011, Az. 1 Ss 25/11, - unsere Archiv-Nr. 57K11 - verur­teilten den presserecht­liche Verant­wort­lichen des Plakates der NPD wegen Beleidigung mit der Begründung, der NPD gehe es nicht um eine Auseinan­dersetzung der NPD mit der Auslän­derpolitik der CDU, sondern um eine Herab­setzung des Integ­rations­beauf­tragten wegen seiner Hautfarbe, ...

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06.07.2011

§§ 86a, 130 StGB - Politische Straf­verfahren 2001 bis 2010

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Immer wieder ereifern sich Politiker und Medien über die Einschrän­kungen der Meinungs­freiheit in anderen Staaten der Welt und prangern die Menschen­rechts­verletzungen in China und andernorts an. Die BRD sollte sich aber nicht so sehr um auswärtige Staaten kümmern, sondern lieber selbst überprüfen, wie es mit der Meinungs­freiheit hierzulande steht. Im folgenden nennen wir die Zahl der Straf­verfahren, die in der BRD in der Zeit von 2001 bis 2010 wegen der §§ 86, 86a StGB (Verfas­sungs­widrige Propagan­damittel und verfas­sungs­widrige Kennzeichen) und § 130 StGB (Volks­verhetzung) gegen politisch unkorrekte Deutsche durch­geführt wurden, die Zahlen haben wir aus den Verfas­sungs­schutz­berichten des Bundesin­nenminis­terium entnommen (zu finden im Internet unter „Google“ zu dem Suchbegriff „Verfas­sungs­schutz­bericht + Bund“): Ob alle aufge­zählten Straf­verfahren zu einer Verur­teilung geführt haben oder nicht, ist uns unbekannt. Uns liegen überdies die Urteile einiger derartiger Straf­verfahren vor, die für uns vollkommen unver­ständlich sind. Germanische Runen sind für uns keine ...

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06.06.2011

§§ 130 StGB - Versammlung "Fremdar­beiterin­vasion stoppen" ist erlaubt

Lesezeit: etwa 1 Minute

Wieder einmal ergingen zwei erfreuliche Urteile zum Thema "auslän­derkritische Äußerungen". Sowohl das Oberver­waltungs­gericht Mecklenburg-Vorpommern in seinem Beschluß vom 28.04.2011, Az. 3 M 45/11, als auch der Verwal­tungs­gerichtshof Baden-Württemberg in seinem Beschluß vom 28.04.2011, Az. 1 S 1250/11, entschieden, daß Versamm­lungen zum Thema "Unsere Heimat – unsere Arbeit ! Fremdar­beiterin­vasion stoppen" bzw. "Fremdar­beiterin­vasion stoppen" keine strafbare Volks­verhetzung darstellt, und beide Gerichte hoben die erlassenen Versamm­lungs­verbote auf. Beide Gerichte urteilten, daß der Begriff "Fremdar­beiterin­vasion" kein national­sozialis­tisches Gedankengut transpor­tiert, sondern mehrdeutig ist. Denn der Begriff der "Fremdar­beiter" wurde nicht nur im Zweiten Weltkrieg für die Zwang­sarbeiter verwendet, sondern bis in Zeit der siebziger Jahre des letzten Jahrhun­derts hinein für in Deutschland arbeitende Ausländer. Auch der Begriff der "Invasion" ist nicht zwingend militärisch gemeint, und es liegt kein Angriff auf die Menschen­würde der in ...

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23.05.2011

§§ 130 StGB - Schon wieder eine Verschärfung des § 130 StGB

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Schon wieder eine Verschärfung des § 130 StGB Seit dem Beginn unserer Tätigkeit vor fast 20 Jahren mußten wir bereits mehrfach über Verschär­fungen des § 130 StGB (Volks­verhetzung) berichten. Durch das "Gesetz zur Umsetzung des Rahmen­beschlusses 2008/913/JI des Rates vom 28.11.2008 zur straf­recht­lichen Bekämpfung bestimmter Formen und Ausdrucks­weisen von Rassismus und Fremden­fein­dlichkeit und zur Umsetzung des Zusatzp­rotokolls vom 28.01.2003 zum Überein­kommen des Europarates vom 23.11.2001 über Computer­kriminalität betreffend die Kriminalisierung mittels Computer­systemen begangener rassis­tischer und fremden­fein­dlicher Art" vom 16.03.2011, veröf­fent­licht im Bundes­gesetzblatt BGBl. I. Nr. 11 vom 21.03.2011, Seite 418 f., zu finden auch unter www.bgbl.de, wurde diese Vorschrift erneut verschärft und ist zu beachten. Die Verschärfung des Gesetzes besteht darin, daß Tatobjekt nicht nur wie bisher ist und damit durch diese Straf­vorschrift nicht nur wie bisher "Teile der Bevölkerung" geschützt werden, worunter nach der Rechtsp­rechung zum Beispiel die Ausländer, die Kommunisten ...

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15.04.2011

§ 49 UrhG

Lesezeit: etwa 1 Minute

Häufig beab­sich­tigen Betroffene, in ihren Schriften, Flugb­lättern, Zeitungen oder auch im Internet ihre Meinung durch die Wiedergabe von diesbe­züglichen Zeitungs­artikeln zu stützen. Dabei kann man sich strafbar machen oder gegen das Zivilrecht verstoßen. Bitte beachten Sie zunächst, daß die Wiedergabe eines einzelnen Zeitungs­artikels gemäß § 49 UrhG nur erlaubt ist, wenn * der Artikel aus einer Zeitung oder einem Infor­mationsblatt stammt, das Tagesin­teressen dient, also sich ausschließlich mit Ange­lege­nheiten befaßt, die zur Zeit ihres Erscheinens von allgemeinem Interesse sind - nicht hierunter fallen zum Beispiel Ange­lege­nheiten der Wissen­schaft oder von Fachkreisen oder zeitlose Themen oder politische Rückblicke, * der Artikel nicht mit einem Vorbehalt der Rechte versehen ist; dieser muß in unmit­telbarem Zusam­menhang mit dem Artikel stehen, - ein allgemeiner Vorbehalt der Rechte im Impressum der Zeitung stellt keinen wirksamen Vorbehalt der Rechte dar, * der Artikel politische, wirtschaft­liche oder religiöse Tagesfragen enthält, * nach herrschender Meinung darf der Artikel nur in einem ...

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15.03.2011

Entschädigung von Opfern extremis­tischer Übergriffe

Lesezeit: etwa 1 Minute

Erfreuliche­rweise erhalten Opfer von extremis­tischen Übergriffen seit dem 01.01.2010 staatliche Unter­stützung. Zu diesen Übergriffen gehören dabei nicht nur recht­sextremis­tische und antisemitische, sondern auch linksex­tremis­tische, islamis­tische und sonstige extremis­tische Übergriffe. Das Opfer z.B. eines linksex­tremis­tischen oder islamis­tischen Übergriffs erhält als Härteaus­gleich eine Geldent­schädigung für Körper­schäden und für Verlet­zungen des allgemeinen Persön­lich­keits­rechtes, also Schmer­zensgeld und Schaden­sersatz durch Unter­halts­schäden und Nachteile beim beruflichen Fortkommen - nicht aber für Sachschäden. Das Opfer muß zu diesem Zweck einen Antrag auf Gewährung eines Entschädigung beim Bundesamt für Justiz, Referat III 2, 53094 Bonn stellen, - oder über die Inter­netseite www.bundesjus­tizamt.de – und dort unter der Spalte "Strafrecht" – Stichwort "Härteleistung/Opferhilfe". Außerdem müssen Belege beigefügt und begründet werden, warum es sich z.B. um einen extremis­tischen Übergriff handelt. Der Staat ...

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15.02.2011

§§ 223 StGB - Entschädigung von Opfern extremis­tischer Übergriffe

Lesezeit: etwa 1 Minute

Erfreuliche­rweise erhalten Opfer von extremis­tischen Übergriffen seit dem 01.01.2010 staatliche Unter­stützung. Zu diesen Übergriffen gehören dabei nicht nur recht­sextremis­tische und antisemitische, sondern auch linksex­tremis­tische, islamis­tische und sonstige extremis­tische Übergriffe. Das Opfer z.B. eines linksex­tremis­tischen oder islamis­tischen Übergriffs erhält als Härteaus­gleich eine Geldent­schädigung für Körper­schäden und für Verlet­zungen des allgemeinen Persön­lich­keits­rechtes, also Schmer­zensgeld und Schaden­sersatz durch Unter­halts­schäden und Nachteile beim beruflichen Fortkommen - nicht aber für Sachschäden. Das Opfer muß zu diesem Zweck einen Antrag auf Gewährung eines Entschädigung beim Bundesamt für Justiz, Referat III 2, 53094 Bonn stellen, - oder über die Inter­netseite www.bundesjus­tizamt.de – und dort unter der Spalte "Strafrecht" – Stichwort "Härteleistung/Opferhilfe". Außerdem müssen Belege beigefügt und begründet werden, warum es sich z.B. um einen extremis­tischen Übergriff handelt. Der Staat ...

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15.01.2011

§§ 68, 145a StGB

Lesezeit: etwa 3 Minuten

Wieder einmal hat das Bundes­verfassungs­gericht eine sehr erfreuliche Entscheidung getroffen, die die Meinungs­freiheit für rechts­gerichtete Deutsche stärkt: Gegen einen u.a. wegen Verstoßes gegen das Spreng­stoff­gesetz Verur­teilten und u.a. wegen Volks­verhetzung Vorbe­straften wurde nach dem Verbüßen seiner Haftstrafe im Rahmen der Führungs­aufsicht ein Publikations­verbot erteilt, und ihm wurde verboten, "recht­sextremis­tisches oder national­sozialis­tisches Gedankengut publizis­tisch zu verbreiten, insbe­sondere durch Veröf­fent­lichungen im Verlag "Deutsche Stimme", in den "Nachrichten" der "Hilfsor­ganisation für nationale politische Gefangene und deren Angehörige e.V. (HNG)" oder über den "Freun­deskreis UN e.V.". Der Betroffene legte gegen diese Weisung Rechts­mittel ein, und das Bundes­verfassungs­gericht stellte in seinem Beschluss vom 08.12.2010, Az. 1 BvR 1106/08, Archiv-Nr. des Rechtsbüros – 57B10 - fest, dass diese Maßnahme gegen die Meinungs­freiheit des Art. 5 GG verstößt, weil sie unbestimmt und unver­hält­nismäßig ist. In wünschens­werter ...

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