03.01.2011
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Das Jahrzehnt der Arbeitnehmer
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Zur Hauptseite wechselnDas Jahr 2010 neigt sich allmählich dem Ende entgegen, der anstehende Jahreswechsel rückt in greifbare Nähe. Mit dem neuen Jahr beginnt gleichzeitig ein neues Jahrzehnt - das Jahrzehnt der Arbeitnehmer.
So wurde es zumindest vor Kurzem vom Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle gegenüber der "Rheinischen Post" zusammen mit den allzu bekannten Floskeln vom Wirtschaftswunder und dem von den Demokraten herbeigeredeten Aufschwung-XXL propagiert.
Im Wortlaut äußerte sich Brüderle folgendermaßen:
"Wir sehen einen nachhaltigen Aufschwung, der durchaus über die kommenden Jahre anhalten könnte. Angesichts der rückläufigen Bevölkerung in Deutschland und des Fachkräftemangels in der Wirtschaft könnte es ein Jahrzehnt der Arbeitnehmer werden."
Das Einzige, was bei besagtem Aufschwung jedoch als nachhaltig daher kommt, ist die Frechheit jenes demokratischen Packs, welches nicht müde wird, die eigene fortwährende politische Ohnmacht in sämtlichen Bereichen zu verschleiern, um sie dann dogmatisch der bildzeitungslesenden Masse als Erfolg ihres Systems zu präsentieren.
Und so wundert es auch kaum, dass Brüderle ausgerechnet die "rückläufige Bevölkerung" aufgreift, um sie als Ausgangspunkt für den Weg in eine bessere Zukunft darzustellen, symbolisiert doch genau der Umstand des drohenden Volkstodes die Unfähigkeit des von Brüderle und seinesgleichen repräsentierten, getragenen und geformten Systems, dem deutschen Volk eine Zukunft zu sichern.
Ein wirklicher Aufschwung kann niemals auf einer sinkenden Geburtenzahl basieren, sondern kann sich einzig in einer Steigerung der Geburtenrate widerspiegeln.
Doch diesem Zusammenhang können die Demokraten nicht verstehen, weil sie den Wert des deutschen Lebens nie begriffen haben und folglich in der wahnsinnigen Vorstellung agieren, die durch ihr Handeln entstehenden Löcher in der Substanz unseres Volkes durch den stetig wachsenden Zuzug von Fremden aus aller Welt kompensieren zu können.
Völlig offen bleibt, welche Arbeitnehmer Brüderle überhaupt als die Gewinner des kommenden Jahrzehnts sieht. Angesichts der Öffnung des deutschen Arbeitsmarktes ab Mai 2011 sind es wohl eher die Heerscharen osteuropäischer Lohndrücker, welche die Nutznießer demokratischer Arbeitspolitik sein werden und mit deren Konkurrenz sich der deutsche Arbeiter in den kommenden Jahren massiv konfrontiert sehen wird. Dass dieser Schritt selbst seitens der Gewerkschaften kritisiert wird, bleibt unterdessen unbeachtet.
So äußerte sich DGB-Chef Michael Sommer unlängst in einem dapd-Interview zum Thema:
"Das wird in Deutschland zu einem immensen Druck auf die Lohngefüge nach unten führen"
In diesem Sinne: Ein frohes neues Jahr(zehnt)!
Quelle:
http://www.spreelichter.info