29.12.2010
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Volksgemeinschaft – aber wie?
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Zur Hauptseite wechselnNationale Solidarität ist machbar – über den Weg dorthin muß diskutiert werden
Nationalisten stehen für die Ordnungsidee der Volksgemeinschaft. Die Voraussetzung für eine solche Ordnung ist a) die weitgehende genetische bzw. rassische Geschlossenheit ihrer Einzelmitglieder und Stammesgruppen.
Assimilation von Fremden hat es insbesondere im deutschen Volk immer wieder gegeben. Um allerdings eine Volksgemeinschaft nicht schon im voraus unmöglich zu machen, ist die Assimilation zahlenmäßig und überwiegend auf Angehörige benachbarter und verwandter Völker zu begrenzen. Andernfalls droht das Volk in Bevölkerungsfragmente auseinanderzufallen, die jede für sich soziale Gruppen bilden (siehe die nord-, mittel- und südamerikanischen Gesellschaften, wo der Rassen- den Klassenkampf verstärkt).
Die Idee der Volksgemeinschaft besagt zudem – b) –, daß alle sozialen Gruppen eines Volkes – wie Arbeitnehmer und Arbeitgeber – solidarisch zusammenarbeiten, das heißt nicht gegeneinander Klassenkampf führen sollen. Die Idee der Volksgemeinschaft ist Ende des 19. Jahrhunderts als Reaktion auf den durch die kapitalistische Industrialisierung entstandenen Klassenkampf von oben – der Zerstörung bäuerlicher und handwerklicher selbständiger Existenzen und der daraufhin einsetzenden Landflucht und Bildung eines städtischen Proletariats – von nationalen Deutschen entwickelt worden.
Schließlich impliziert diese Idee die Bereitschaft der Gesamtheit, c) äußeren Feinden zu trotzen und gegenüber Konkurrenten in der Völker- und Staatenwelt gemeinsam Interessen durchzusetzen. Als Nationalisten sind wir Internationalisten im eigentlichen Sinne des Wortes, weil wir die Existenz des Pluralismus der Nationen – auch für die Zukunft voraussetzen. Beim internationalen Verkehr ist sicherlich die friedliche Kooperation zu fördern, allerdings kann aufgrund der geschichtlichen Erfahrung die kriegerische Konfrontation – um Grenzen, wirtschaftliche Interessen etc. – nicht ausgeschlossen werden.
Internationale Solidarität der Bonzen
Nach dieser allgemeinen Skizzierung einer Volksgemeinschaft stellt sich die zumeist vernachlässigte Frage nach einer Strategie zur Erreichung dieses politischen Ziels. Zum Punkt a) Daß hierzu eine Ausländerrückführung – zumindest partiell – notwendig ist, vor allem bezogen auf große ethnische Gruppen, die als kultureller Fremdkörper empfunden werden, die sich auch in ihrer großen Mehrheit einer Assimilation entziehen – wie die Türken in der BRD –, darüber läßt sich unter deutschen Nationalisten wohl schnell Übereinstimmung erzielen.
Zum Punkt b) Hier dürften die größten Differenzen innerhalb des nationalen Widerstandes liegen. Die einen hoffen – in der Tradition der 1930er Jahre –, daß sich die künftige Volksgemeinschaft wieder von oben formieren läßt, indem die herrschenden Eliten einer nationalen Partei den Weg in die Regierung ebnen, die mittels ihrer Massenbasis den Bürgerlichen die soziale Revolution in Gestalt roter Parteien, Gewerkschaften, des Streikrechts und der Betriebsräte vom Hals hält.
Der Historiker Ernst Nolte hat diese Tradition mit den entsprechenden europaweiten Bewegungen, Ideologien und Systemen – bei allen nationalen Abweichungen – als »Faschismus in seiner Epoche« zusammengefaßt (so auch ein bekannter Buchtitel von ihm).
Auf der anderen Seite stehen National- und Sozialrevolutionäre, Nationale Sozialisten und Nationaldemokraten, die erkannt haben, daß zum einen Volksgemeinschaft immer von der demokratischen Teilhabe, der Mitbestimmung im politischen und wirtschaftlichen Leben der Mehrheit des Volkes auszugehen hat; zum anderen, daß auf die derzeitigen politischen, wirtschaftlichen und medialen Eliten des eigenen Volkes (schon lange) kein Verlaß mehr ist, die oberen Zehntausend sich mit den Bonzen anderer Völker und Rassen zu einer internationalen Klasse des globalen Großkapitals zusammengeschlossen haben. Die oberste internationale Elite trifft sich einmal jährlich im Schweizerischen Davos auf dem »Weltwirtschaftsforum«, um dort ihre Claims abzustecken.
Wer ist die »Unterschicht«?
Würde man sich mit einem Angehörigen der deutschen Wirtschaftselite unterhalten, würde man vielleicht feststellen, daß es auch in diesen Kreisen Anhänger eines unverbindlichen emotionalen Patriotismus gibt. Als Entscheider in Banken, Konzernen, Aktiengesellschaften und Wirtschaftsverbänden (BDI, BDA, DIHT) werden diese Herrschaften aber auch weiterhin ihren ständigen Rufen nach »mehr Fachkräften« aus dem Ausland, »Antirassismus« im Fußballstadion (die mit Fremdarbeitern arbeitende Daimler AG ist Hauptsponsor des DFB), Arbeitsplatzverlagerung ins Ausland, Fremdarbeiterbeschäftigung im Inland, Kooperation mit Zeitarbeitsfirmen, Ausbau des Niedriglohnsektors usw. festhalten.
Der Kapitalist wird die Auswirkungen dieser Entscheidungen unter Umständen in einem privaten Gespräch bedauern, sie aber – aufgrund des nationalen wie internationalen Konkurrenzdrucks – selbst nicht ändern können. Nur die nationale und soziale Revolution, die aber die Kapitalisten und ihr »politisches« Personal zu verhindern trachten, könnte dies alles ändern.
Eine Veränderung der hier beschriebenen volkszersetzenden Verhältnisse kann demzufolge nur von »unten« kommen. Mit »unten« ist zunächst einmal die soziale Unterschicht gemeint, zu der nicht nur Hauptschulabbrecher, sondern auch alle möglichen Bildungsschichten gehören, die sich in Erwerbsloseninitiativen wie »Chefduzen.de« usw. zusammengeschlossen haben und überhaupt nicht dem »Arbeitslosen«-Klischee entsprechen. Diese Leute sind aktiv, initiativ und rebellisch.
Nicht jeder ist zum Chef geeignet
Zur neuen »Unterschichtelite« stoßen nach und nach Frustrierte, die aus der Mittelschicht abgerutscht sind, die in der Regel Berufserfahrung, mittlere und höhere Bildungsabschlüsse mitbringen, die als (ehemalige) Facharbeiter, kaufmännische und technische Angestellte und Selbständige über viele organisatorische und kommunikative Fähigkeiten verfügen. Es besteht also kein Grund zu der auch in rechten Kreisen oft gehörten Behauptung, daß diejenigen, die »unten« sind, dort sowieso hingehörten, weil sie alle unfähig seien.
Bei weiteren Finanz- und Schuldenkrisen oder »Sparpaketen« wird sich der Protest von »unten« nicht mehr unter dem Deckel halten lassen – wie die DGB-Führung 2004 mangels Unterstützung die bundesweiten Montagsdemos gegen die Agenda 2010 ins Leere laufen ließ. Ob sich der soziale Protest künftig national formieren läßt, hängt auch von den Nationalen selbst ab.
Nationaldemokraten und Nationale Sozialisten, die wirklich Demokraten und Sozialisten sind, werden nicht warten, bis die Bonzen zur Stabilisierung ihrer parlamentarischen Scheindemokratie einem nationalen Führer den Weg an die Macht bereiten, der uns sagt, was wir zu machen haben; sondern sie organisieren den Nationalen und Sozialen Widerstand heute schon von unten.
Diese nationalen und sozialen Kräfte treten für Volksentscheide (auch in der künftigen Volksgemeinschaft) ein; für Volksentscheide, die verfassungsmäßig sowohl aus einem Referendum von oben als auch von einem Bürgerbegehren von unten initiiert werden können.
Selbst die Marxisten-Leninisten mußten an der Macht erkennen, daß im System der modernen Arbeitsteilung nicht jeder Mensch als Universitätsprofessor, Betriebsleiter, Vorarbeiter usw. geeignet ist. Und weil die meisten Menschen »Kleinbürger« sind, wollen sie für mehr Begabung, Leistung und Verantwortung höher belohnt werden.
Allerdings sollte der Grundsatz des Nationalen Sozialismus, daß Persönlichkeit nach Eigentum strebt, nicht auf fünfzehn Prozent des Volkes (Kleinselbständige und Kapitalisten) begrenzt sein. Auch unter den anderen 85 Prozent des Volkes gibt es Deutsche mit Persönlichkeit, die in ihrem Betrieb mitbestimmen wollen – bei Kleinbetrieben weniger, bei Mittel- und Großbetrieben mehr – über Gewinnverteilung, Managergehälter, Fremdarbeiterquote im Betrieb, Arbeitsplatzverlagerung. Aber selbstverständlich muß ein Betriebsleiter, der im Großbetrieb von den Beschäftigten gewählt wird, im Arbeitsalltag mehr zu entscheiden haben als seine Kollegen.
Die Macht der Persönlichkeit
Selbst Nationen, die sich sozialistisch zu organisieren gedenken, möchten von Persönlichkeiten geführt werden, die bekannte Namen tragen wie Raul, der kleine Bruder von Fidel Castro; oder ein Staatsführer, der wie ein Offizier auftritt, wie der Oberst Chávez; oder Ehrenhäuptling ist wie Evo Morales. Da Menschen nicht nur von materiellen Wünschen, sondern auch von emotionalen, irrationalen und mythischen Sehnsüchten bestimmt sind, werden erfolgreiche Revolutionäre dies auch zu beachten haben. Allerdings können sich Persönlichkeiten, die selbstbewußt genug sind, sich einer Wiederwahl stellen.
In Venezuela und Bolivien wird der Weg zur sozialistischen Nation vor allem durch die starke ethnische Fragmentierung (siehe oben: Punkt a) und die von außen lancierte Konterrevolution durch die USA (siehe oben: Punkt c) bedroht. Die Reichen dort gehören überwiegend zu den Europäischstämmigen, die mit der europäischstämmigen und jüdischen Oberschicht der USA sympathisieren. Auch bei uns in Deutschland und in Europa sympathisiert die Oberschicht mit den Bonzen in den USA, Großbritannien, Israel usw. Diese Herrschaften behandeln das von ihnen unterworfene Volk wie »weiße Neger«. Es wird Zeit, dagegen aufzustehen.
Jürgen Schwab
Quelle:
www.deutsche-stimme.de