28.12.2010
Lesezeit: etwa 2 Minuten
Aus Angst vor Neonazis - Veranstalter sagt Konzert ab!
»
Zur Hauptseite wechselnDas für heute geplante Rock-Konzert “Rock am Turm” hat nicht stattgefunden! Grund dafür waren wohl mal wieder die bösen Neonazis aus dem Rhein Kreis Neuss und Meerbusch. Pech für die Veranstalter, Glück für Uns!
Keine Fußbreite den Antideutschen Gewalttätern, weder in Meerbusch noch anderswo!
Hier der Artikel von der Linksfaschistischen Infoplattform “Endstation Rechts”
Das jährlich am 27. Dezember stattfindende „Rock am Turm“ in Meerbusch bei Düsseldorf wurde kurzfristig abgesagt. Während dies offiziell mit einem „schwachen Kartenabsatz“ begründet wird, soll der ausschlaggebende Grund Angst vor Rechtsextremisten sein, die auf mehreren Internetseiten gegen das Konzert hetzen.
Erstmals in der zehnjährigen Geschichte von „Rock am Turm“ haben die Veranstalter das traditionell für den „dritten Weihnachtstag“ stattfindende Konzert gestern Abend abgesagt, berichtet „RP Online“. „Wir müssen uns eingestehen, dass die Attraktivität der Veranstaltung in diesem Jahr anscheinend nicht ausreichend war“, so der Vereinsvorsitzende Christian Olejnik.
Der ausschlaggebende Grund sind laut Rock-am-Turm-Schatzmeister Marius Luciano allerdings Einträge auf rechtsextremen Internetseiten, die das Konzert als „Treffpunkt gewaltbereiter Linker“ diffamieren. Zudem würde die Adresse des Veranstaltungsorts genannt und „weitere Informationen“ angekündigt. Andere rechtsextreme Seiten würden diese Nachricht weiter verbreiten.
„Aus der Erfahrung aus anderen Städten sprach viel dafür, dass sich sowohl rechts- als auch linksextreme Gruppierungen auf Rock am Turm einschießen würden, um sich dort eine Plattform für ihre gewaltsamen Auseinandersetzungen zu suchen“, sagt Luciano.
Den Veranstaltern war das Risiko zu groß, dass jugendliche Besucher bei An- oder Abreise von Neonazis angegriffen werden oder zwischen die Fronten gewaltbereiter Extremisten geraten könnten. Die Polizei hatte angeboten, die Veranstaltung zu schützen. „Für uns steht die Sicherheit von Bevölkerung und Stadt im Vordergrund. Man muss auch den Mut besitzen, anfänglich unpopuläre Entscheidungen zu treffen, die sich jedoch mit Sicherheit als richtig herausstellen werden“, so Luciano. Die Stadtspitze habe die Entscheidung befürwortet.
Im vergangenen Jahr kam es beim Bundesliga-Absteiger Energie Cottbus zu einer ähnlichen Entscheidung, die vielerorts für Unverständnis und Kritik gesorgt hatte. Der Verein hatte ein Testspiel im brandenburgischen Storkow, welches unter dem Motto „Mit Energie für Toleranz“ stand, wegen einer gleichzeitig stattfindenden NPD-Demonstration abgesagt.
quelle: endstation rechts
Veröffentlicht unter:
www.widerstand.info