24.12.2010
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Kundgebung an Heiligabend in Dortmund
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Zur Hauptseite wechselnAm Mittag des 24. Dezembers versammelten sich nationale Aktivisten in der Dortmunder Innenstadt, um mit einer Kundgebung auf die sozialen Missstände in Deutschland hinzuweisen. Gerade an Tagen wie Heiligabend wird deutlich, wie weit die Spanne zwischen arm und reich bereits heute auseinander gegangen ist und immer mehr Volksgenossen von armutsähnlichen Zuständen bedroht sind.
Die Veranstaltung wurde mit einer Ansprache von Christian Worch eröffnet, der die Ignoranz breiter Teile der Gesellschaft gegenüber sozial Benachteiligten thematisierte und es als Schande bezeichnete, wenn Arbeitslosen pauschal eine Mitschuld an ihrer Situation unterstellt wird. Weiterhin ging Worch auf Repressionen bei Demonstration und anderen öffentlichen Aktionen in den Vergangenen Wochen ein, als Polizeieinheiten immer wieder schikanös gegen nationale Jugendliche vorgingen und deren Grundrecht auf freie Meinungsäußerung stark einschränkten. Im Anschluss folgten mehrere Musikstücke, sowie drei weitere Redner, die über Sozialabbau informierten und insbesondere für Jugendliche und Familien eine Perspektive einforderten, welche in der Bundesrepublik nicht gegeben ist.
Trotz des starken Schneefalles, der zum Auswahl zahlreicher Züge und Busverbindungen geführt hat und auch einigen Aktivisten die Teilnahme an der Versammlung verwehrte, war die Innenstadt gut besucht. Um den Durchgangsverkehr über unser Anliegen zu informieren, wurden während der gesamten Veranstaltung Flugblätter verteilt, deren Inhalt im Anhang zu finden ist. Sowohl in den Flugblättern, als auch durch Redebeiträge wurde weiterhin auf die Demonstration am 31. Dezember hingewiesen, welche um 13.00 Uhr am S-Bahnhof Dortmund-Dorstfeld startet und unter dem Motto „Ein Jahr geht zu Ende, doch geändert hat sich nichts – gegen Multikultur und Sozialabbau“ steht. Angesichts leerer Kassen und einer städtischen Gesamtverschuldung von 2160 Euro werden wir der sinnlosen Steuergeldverschwendung nicht tatenlos zusehen, sondern dafür eintreten, dass deutsche Kinder und Familien gefördert werden, statt Integrationsprojekte oder ausländische Vereine mit Spendengeldern zu überhäufen. Längst ist die Überfremdung ausgeartet, doch es ist noch nicht zu spät, um einen Kurswechsel zu schaffen!
Quelle:
http://logr.org/dortmund