23.12.2010
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Der Ursprung des Weihnachtsfestes
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Zur Hauptseite wechselnWeihnachten ist nicht das Fest der Christgeburt, denn diese Datierung ist bis heute völlig unbekannt. Es ist in Wirklichkeit das Fest der Wintersonnenwende. Von unseren germanischen Vorfahren wurde es am 21. Julmond (Dezember) gefeiert, als Wiederkehr des Lichtes. Es ist die längste Nacht des Jahres, in der die Nordhalbkugel der Erde am weitesten von der Sonne weg zeigt. Neben der Wiedergeburt der Sonne datierte der 21. Julmond im germanischen Jahr auch den Beginn des neuen Jahres.
Die wiederkehrende Sonne wurde mit Höhenfeuern begrüßt, brennende Räder wurden von einem Berg hinabgerollt. Bekannt ist ferner das überspringen des Feuers von einzelnen Personen und Paaren. Der Weihnachtsbaum stellt den alten Weltenbaum, die Irminsul dar. Der Julbogen, auch eine Art Baumsegen, bedeutet das Leben, das sich ständig wiederholende Gesetz von Geburt und Tod. Und das Wickelkind, heute als Jesuskind in der Krippe bekannt, lag unter der großen Irminsul und war Symbol für das neue Leben der Natur.
Weitere heute christliche Elemente sind aus Sagen und Brauchtum verschiedener Völker einfach übernommen worden. Die Tiere in der erfundenen Geschichte aus Bethlehem waren zur Winterzeit um den 21. Julmond lediglich Sternbilder. Auch der Maibaum, die Sommersonnenwende (christlich Johannisfeuer genannt), Erntedank und andere Feste wurden kopiert und in das kirchliche Festverzeichnis aufgenommen, da die Widerstände gegen die vorderorientalische Lehre trotz gewaltsamer "Bekehrung" groß waren.
Die Sonnenverehrung praktizierten nicht nur die Germanen, sondern auch andere Völker. Sonnwendfeiern gab es bei den Syrern, Ägyptern, Persern und Indianern. Allerdings nicht unter der Bedeutung von Sommer- und Wintersonnenwende. Diese Völker standen wohl unter dem Einfluss des Mithraskultes. Aber auch unter dem Einfluss der Eroberungen nordischer Menschen, welche fast die ganze Welt bereisten.
Von den Römern und Griechen wurde die Sommer- und Wintersonnenwende bis ins Jahr 325 gefeiert, und zwar am 24. und 25. Dezember. Papst Julius konnte die "Ungläubigen" trotz Massenhinrichtungen nicht an den heidnischen Bräuchen hindern. Um die Unruhen zu beenden, wurde der 24. Dezember kurzerhand zum Geburtstag von Christus erklärt.
Obwohl der Katholizismus auch im germanischen Raum gewaltsam einzog, gab es noch bis zum Mittelalter aktive Widerstände. Schließlich vermischten sich Christen- und Germanentum und neben dem 24.12. als Weihnachtsabend, bleib der 21.12. als Sonnenwende im Volk weiter erhalten. Auf dem Lande findet man auch heute noch lebendiges Brauchtum, die Masse der Bevölkerung jedoch empfindet die Weihnachtszeit als kommerzielles Unternehmen, mit schöner Schale und einem leeren Inneren.
Quelle:
http://www.spreelichter.info