22.12.2010
Der von seinen SPD-Genossen und der parteiübergreifenden Landespolitik wegen seines dem Wort auch gerecht werdenden Demokratieverständnisses verfolgte Bürgermeister der burgenländischen Gemeinde Krauschwitz, Hans Püschel, hat das gegen ihn in die Wege geleitete Parteiausschlussverfahren abgekürzt und am heutigen Montag sein SPD-Parteibuch zurückgegeben.
Püschel hatte Anfang November d.J. als Gast den in Hohenmölsen (Burgenlandkreis, Sachsen-Anhalt) abgehaltenen Bundesparteitag der NPD besucht und im Anschluss daran öffentlich erklärt, dass er viele der auf dem Parteitag von den Delegierten geäußerten Standpunkte selber unterschreiben könne.
Matthias Heyder, NPD-Spitzenkandidat und Landesvorsitzender: „Statt sich weiter für eine demokratiefeindliche und im Untergang begriffenen Partei zu engagieren, die von Mitgliedern, die sich ihren Landsleuten und der deutschen Sache verpflichtet fühlen, offensichtlich nichts mehr wissen will, haben wir dem Krauschwitzer Bürgermeister und ehemaligen SPD-Mitglied Hans Püschel ein politisches Angebot gemacht. Ich habe ihm heute vorgeschlagen, sich als einer unserer Direktkandidaten um einen Sitz im Landtag von Sachsen-Anhalt zu bewerben. Dieses Angebot hat Hans Püschel angenommen. Wir werden ihn im Wahlkreis 45 aufstellen, und
zwar als direkten Gegenkandidaten zu Rüdiger Erben (SPD)“.
Michael Grunzel
NPD-Landesverband Sachsen-Anhalt
Leiter der Pressestelle
Quelle. http://www.npd-sachsen-anhalt.de





