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30.07.2010

Lesezeit: etwa 3 Minuten

Nordic-Werften - Enttäuschung und Wut

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Zum 31. Juli enden die Transfergesellschaften. Eine Verlängerung ist nicht möglich, da die hiesigen Politiker sich weiter europarechtlichen Vorgaben beugen. 1.300 Werftarbeiter, 800 in Wismar und 500 in Rostock, stehen dann, wie es im kalten Amtsdeutsch heißt, „dem Arbeitsmarkt zur Verfügung“. Begehrt sind die sehr gut ausgebildeten Facharbeiter allemal. Das Nordmagazin des NDR sendete am 28. Juli einen Beitrag über eine extra veranstaltete Jobbörse, auf der Zeitarbeitsfirmen aus Süddeutschland und auch Dänemark vertreten waren. Umgewöhnen müssen sich jene, die sich für ein Dasein als Pendler entscheiden (müssen), allemal: aus unbefristeten werden zumeist befristete Stellen.

Zynismus pur trieb offensichtlich Edgar Macke, Chef der Arbeitsagentur Wismar. Er erklärte der Deutschen Presse-Agentur zufolge, daß viele der Beschäftigten im Nordosten fest verwurzelt seien, wobei es sich um „Dinge“ handele, die „aufgebrochen“ werden müßten – nicht das erste Mal, daß Verantwortliche von Arbeitsämtern dem Job-Nomadentum das Wort reden. Sie sind Erfüllungsgehilfen einer arbeitnehmerfeindlichen Politik, die nicht in der Lage und willens ist, den Menschen vor Ort eine echte Perspektive zu bieten.

Zu stark auf Container-Schiffbau gesetzt

Die Stimmung bei den verbliebenen Beschäftigten dürfte ähnlich getrübt sein, nachdem kürzlich bekannt geworden war, daß die Bremer Reederei Beluga einen Großauftrag zum Bau von vier Errichterschiffen für den Bau von Windparks nicht – wie ursprünglich gehofft – an die Nordic-Werften, sondern an die Christ-Werft in Danzig vergeben hat. Übrig bleiben der Weiterbau einer Fähre für eine schwedische Reederei sowie die Fertigung eines eisbrechenden Tankers für das Unternehmen Norilsk Nickel, ein Auftrag, der allerdings noch nicht einmal ausfinanziert ist.
Von Siemens Energy gibt es zwar, wie Medien Anfang Juli berichteten, einen größeren Auftrag (gebaut werden soll eine Umrichterplattform für die Anbindung von Windparks in der Nordsee). Doch ist die Finanzierung auch hier noch nicht in trockenen Tüchern. Auch hat das Vertrauen vieler Menschen durch die Geschehnisse der vergangenen anderthalb Jahre auf das Ärgste gelitten.

Auch Managementfehler kristallisierten sich in dieser Zeit immer deutlicher heraus. So wurde viel zu lange auf den Containerschiffbau, ursprünglich Profiteur der Globalisierung, gesetzt, obwohl infolge der Finanz- und Wirtschaftskrise immer weniger Waren transportiert werden. Keineswegs optimal lief dabei die Zusammenarbeit zwischen den Leitungen der Werften und dem Forschungsbereich.

Landespolitik in der (selbst gewählten) Zuschauerrolle

Zu allem Übel gibt es eine rot-schwarze Landesregierung, die sich entweder in routiniertem Schönsprech, in leider nur allzu bewährter Hinhaltetaktik oder hilflosem Bedauern geübt hat. Letztendlich haben sich Seidel, Sellering und Co. von gewieften russischen „Investoren“ – genannt sei an erster Stelle der auch in Rußland übel beleumdete Andrej Burlakow – wie der Bär am Nasenring durch die Landschaft führen lassen. Und Burlakows Nachfolger Witalij Jussufow hat, gelinde gesagt, bislang nicht die Erwartungen erfüllt.

Derweil butterte das Land Million um Million in die Werften, ohne direkten Einfluß ausüben zu können. Allein die jetzt auslaufenden Transfergesellschaften haben den Steuerzahler 19,5 Millionen Euro gekostet. Die NPD forderte schon vor über einem Jahr, Artikel 15 Grundgesetz, der die Möglichkeit von Vergesellschaftungen beinhaltet, auf die in Schieflage befindlichen Nordic-Yards-Werften anzuwenden (Drucksache 5/2537).

Frankreich macht’s vor: Staatseinfluß auf Werften wiederhergestellt

Hier kann Frankreich als Vorbild dienen. 2008 wurde dort eine nahezu handstreichartige Teil-Verstaatlichung der Atlantik-Werften (Chantiers de l’Atlantique) in Saint Nazaire vorgenommen. Frankreich gehören seitdem 33,34 Prozent des Unternehmens, an dem neben der südkoreanischen Werftengruppe STX Europe der ebenfalls französische Alstrom-Konzern beteiligt ist. Die Teilverstaatlichung ermögliche es, auf wichtige Unternehmensentscheidungen Einfluß zu nehmen, zitierte das Handelsblatt seinerzeit die Wirtschaftsministerin Christine Lagarde. Währendessen wollen die Verantwortlichen in der Bundesrepublik Deutschland von derlei Plänen nichts wissen – sie liebedienern lieber weiter gegenüber der EU, die uns die Höhe von Subventionen auch hier vorschreibt und über die Dauer von Transfergesellschaften befindet. Und Verstaatlichung? Igittigitt …

Ein Allheilmittel ist die Verstaatlichung selbstredend nicht. Im Zusammenspiel mit der Forschung und der schnellstmöglichen Umsetzung ihrer Ergebnisse in den Produktionsablauf (gern auch als „Innovation“ bezeichnet) sollte es gelingen, den Spezialschiffbau in deutschen Landen zu stärken. Die meisten der einstigen Werftlöwen in Warnemünde und Wismar werden dies nur mit einem müden Lächeln quittieren. Verübeln kann’s ihnen keiner.

Quelle: http://www.npd-mv.de

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4. Tag der deutschen Zukunft
Samstag 02.06.2012
4. Tag der deutschen Zukunft Samstag 02.06.2012 Warum ein Tag der deutschen Zukunft? Immer wieder demonstrieren wir gegen Überfremdung. Meist im Zusammenhang mit aktuellen Ereignissen wie Überfällen von gewalttätigen Ausländern auf Deutsche. Doch es geht nicht alleine darum, auf kriminelle Ausländer hinzuweisen. Die ganze Ausländer- und Überfremdungspolitik in diesem System wird von uns in Frage gestellt. Mehr als 16Millionen Nichtdeutsche befinden sich bereits in diesem Land und ein Ende ist nicht in Sicht. Die deutschfeindliche Politik aus Berlin setzt rücksichtslos auf Multikulti, unsere Zukunft steht auf dem Spiel! Wir können es nicht dabei belassen, dann und wann auf aktuelle Ereignisse zu reagieren – wir müssen unsere Forderungen regelmäßiger und tiefgreifender in die breite Öffentlichkeit tragen. Zum vierten Mal in Folge wollen wir deshalb mit dem Tag der deutschen Zukunft ein Zeichen gegen Überfremdung setzen. Auf nach Hamburg, zum 4. Tag der deutschen Zukunft am 2.Juni 2012 Hamburg, die zweitgrößte Stadt in Deutschland, ist wie viele andere deutsche Städte von einer wachsenden Überfremdung betroffen. Einst war Hamburg eine stolze und einflußreiche Hansestadt. Doch heute ist das Tor zur Welt, wie Hamburg aufgrund seines Hafens auch genannt wird, auch zum Einfallstor für Menschen aus aller Herren Länder geworden. Die Überfremdung ist nicht mehr zu übersehen. Ganze Stadtteile sind nicht mehr deutsch und zu Ghettos verkommen. Immer wieder kommt es zu gewalttätigen Übergriffen von Ausländerbanden auf deutsche Bürger. Wir nehmen das nicht länger hin! Am 2. Juni 2012 werden wir hier die laute Stimme sein und unserem Volk aufzeigen, daß es noch nicht zu spät ist. Wenn wir alle gemeinsam gegen die Überfremdungspolitik der Etablierten aufstehen, dann wird Deutschland noch eine Zukunft haben! Deshalb unterstützt zahlreich die Demonstration zum 4. Tag der deutschen Zukunft! Bringt Euch aktiv mit ein, damit wir unsere Forderungen am 2. Juni 2012 in Hamburg eindrucksvoll auf die Straße tragen können!

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