27.07.2010
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Anschlag aufs Gewerkschaftshaus
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Zur Hauptseite wechselnWie die Ostsee-Zeitung berichtet, wurde auf das Gewerkschaftshaus in der Rostocker August-Bebel-Straße in der Nacht zu Donnerstag ein Farbanschlag verübt. Eine mit Farbe befüllte Flasche wurde gegen die Eingangstür geworfen. Das Plexiglas wurde nicht beschädigt.
In der Kurzmeldung wird über mögliche Täter spekuliert. Und, welch Überraschung, Rechtsextremisten werden nicht erwähnt. So rechnet man mit einem Jungenstreich, oder hält es auch für möglich, dass „frustrierte Mitglieder“ sich rächen wollten.
Es kommt fast einer Offenbarung gleich, dass die Gewerkschaft ihren Mitgliedern zutraut gewalttätige Anschläge zu verüben. Wenn man aber die Strukturen hinter der Gewerkschaft betrachtet, ist dieser Zustand wenig verwunderlich. Beobachter des Pölchow-Prozesses“ konnten an verschienden Prozesstagen beobachten, wie Linksextremisten im Gewerkschaftshaus ein- und aus gingen. Ausßerdem wurden aus dem Büro des Netzwerks für Demokratie und Courage, welches sich im selben Haus befindet, vermeintlich nationale Prozeßteilnehmer abfotografiert.
Quelle:
http://www.mupinfo.de