30.06.2010
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Gedanken über ein richtiges Menschenbild
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Zur Hauptseite wechselnDie wenigsten Menschen werden sich bei den Worten “Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit” negativ berührt fühlen. Die Schlagworte der Französischen Revolution sind mittlerweile ein fester Bestandteil im Denken und Fühlen der großen Masse. Umso wichtiger ist es, unser weltanschauliches Menschenbild immer wieder zu artikulieren und zu vertreten. Im folgenden Text wollen wir explizit eines dieser Schlagwörter herausgreifen und untersuchen. Kaum ein Wort hat in der Vergangenheit für mehr Verwirrungen gesorgt als das Wort “Gleichheit“. Unzählige Gruppen schmückten sich bereits mit dem Prädikat der Gleichheit, ohne jedoch eine eindeutige Begriffsdefinition vorzunehmen. Oft war es auch überhaupt nicht nötig zu erklären, was man unter Gleichheit versteht, da die Masse unisono etwas positives mit dem Wort assoziierte.
Bereits die alten Griechen erkannten das mit dem Wort einhergehende Problem, und postulierten verschiedene Arten der Gleichheit. Isonomie (Gleichheit vor dem Recht), Isotemie (Gleichheit des individuellen Wertes), Isotelie (Gleichheit der Abgaben und Steuern), Isopolitie (Gleichheit der politischen Rede), Isokratie (Gleichheit des politischen Einflusses), Isopsephie (Gleichheit des Stimmrechts) usw. sind nur einige Einteilungen, die zu jener Zeit vorgenommen wurden. Die Determinierung des Begriffes ermöglichte eine genaue Definition und vereinfachte somit auch die politische Agitation.
Während die Isonomie, also die Gleichheit vor dem Recht, durchaus auch unserem Wollen entspricht, predigen die amtierenden Repräsentanten der BRD eine universelle Gleichheit. Anpassung der Löhne, Gleichheit des Stimmrechtes bis hin zur völligen Egalität der Menschen selbst. So sind nach Auffassung linksliberaler Kreise alle Unterschiede beim Menschen auf die Einwirkung seines Umfeldes, seines Milieus zurückzuführen. Kulturelle, biologische Unterschiede sind demnach nur das Produkt der Erziehung und des Umfeldes, was wiederum bedeutet, dass alle Menschen auf der Welt von Geburt an gleich sind, und sich kulturelle und rassische Unterschiede nur aufgrund eines bestimmten Milieus herausbilden. Dieser Irrglaube findet seinen Höhepunkt im sogenannten „Gender- Mainstreaming“. Demnach seien Geschlechter lediglich anerzogen, und nur dazu da, den Menschen in bestimmte Formen zu pressen. Mitunter nimmt die Ideologie des Universalismus bereits zivilreligiöse Formen an, und stellt jeden Zweifel ins Abseits.
Die Folgen des dogmatischen Gleichheitswahns liberalistischer Prägung können wir jeden Tag erkennen. Dekadenz, Wertezerfall, Kulturzerfall und eine individualistische, vermasste Ellenbogengesellschaft sind mittlerweile bittere Realität geworden.
Was die Doktrin des Universalismus von den verschiedenen Völkern und Kulturen übrig lässt, bezeichnet Nietzsche recht treffend als „kaltes Monster“. Menschen, ohne Eigenart und ohne Charakter.
Umso wichtiger ist es, dass dem ein lebenserhaltendes Menschenbild entgegengesetzt wird.
Um aus der völkervernichtenden Kloake zu entfliehen, ist es nötig sich auf die Wurzeln unseres kulturellen Erbes zu besinnen. Dabei ist es wichtig den Vertreten des Universalismus auf jeder Ebene entgegenzutreten. Es gibt heute eine unwiderlegbare Menge an Beweisen, die aufzeigen, dass Menschen von Natur aus unterschiedlich sind. Intelligenz, sprachliches Ausrucksvermögen, Zahlensinn, räumlich visuelles Wahrnehmungsvermögen sind nur einige Eigenschaften, die durch genetische Verschiedenheiten bei Völkern variieren. Aktuelle Studien gehen davon aus, das 70% der menschlichen Eigenschaften vererbt werden. Demzufolge liegt der Verhaltensforscher Eibl-Eibelsfelt vollkommen richtig, wenn er vom „vorprogrammierten Mensch“ spricht.
„Kürzlich beschäftigte sich eine sehr umfangreiche Untersuchung in Warschau mit der Nachkommenschaft von Eltern, die in Bezirken wohnen, die im Krieg vollständig zerstört und in Übereinstimmung mit sozialistischen GleichheitsGrundsätzen wieder aufgebaut worden waren. Mit anderen Worten: Alle Menschen wohnten in identischen Wohnungen, die Schulen und Gesundheitsdienste waren vollkommen gleich, man kaufte in identischen Geschäften ein. Alles in allem: das Leben dieser Menschen wurde durch die Macht des Staates so weit wie nur möglich egalisiert. Als dann aber die Kinder sorgfältigen Intelligenztests unterzogen wurden, stellte sich heraus, daß sie so unterschiedlich ausfielen wie in westlichen Ländern.“ (Prof. Dr. Hans-Jürgen Eysenck). Diese, und viele weitere Experimente belegen, dass die Eigenschaften von Menschen zu einem Großteil durch ihre mitgegeben Anlagen bestimmt werden. Dies erklärt auch, warum Völker stetig ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl verspüren. Denn ein Individuum fühlt sich instinktiv mit einer Gruppe verbunden, in der es auch einen ähnlichen Gensatz findet. In dem Ausspruch: „Das Gesicht ist der Spiegel der Seele“ steckt somit eine tiefe Wahrheit. „Im Blute trägst du das heilige Erbe der Väter und Vorväter. Du kennst sie nicht, die in unendlicher Reihe in das Dunkel der Vergangenheit gehen. Aber alle leben sie in dir und gehen heute noch in deinem Blute über die Erde, um die sich im Kampf und Mühe verzehrt und in der ihre Leiber längst vermodert sind.“ (Helmut Stellrecht).
Und eben dieses unvergängliche Erbe ist es, was dem Einzelnen immer wieder Kraft gibt seine Tat in den Dienst der Gemeinschaft zu stellen. Aus dem Antrieb heraus, dem Erben verpflichtet zu sein, strebt der Einzelne nach der Erhaltung seiner eigenen Sippe, denn schließlich will der Mensch auf Erden auch einmal in die Ahnenreihe eingehen.
Um wieder zu einem organischem Menschenbild zu gelangen, müssen alle ideologischen Miasmen beseitigt werden. Ein Menschenbild, in dem der Einzelne einen Platz in der Gemeinschaft findet und nicht Gefahr läuft in einer egozentrischen Gesellschaft unterzugehen. Willen, Selbstbeherrschung, Disziplin und Ehrlichkeit sind Anforderungen an jedes Mitglied der Gemeinschaft.
Wille ist die innere Kraft in jedem. „Du magst zaudern aus Trägheit, Angst, Schwäche. Der Wille reißt dich über jeden Halt hinweg und befiehlt dir zu tun, was Gefühl und Verstand dir sagen.“ (Helmut Stellrecht).
Zum Zwecke einer höheren Aufgabe, muss jeder in der Lage sein Disziplin und Selbstbeherrschung zu zeigen. Denn nur ein Leben in Sittlichkeit, also ein Leben in der Ordnung stählt uns innerlich und festigt den Charakter eines jeden.
Leben ist hart. Und Härte ist ein Ideal, das jeder Mensch anstreben muss, um den Anforderungen des Lebens gerecht zu werden.
Der Individualismus ist das Gift all dieser Normen. Er verdirbt den Charakter eines jeden. „Gemeinschaft dagegen ist für die Menschen ein Austauschort, ein Treffpunkt. Die Gemeinschaft harmonisiert, stuft sie ab, gibt ihrem Leben einen Sinn auf, bietet ihnen ein gemeinsames Ideal.“ (Pierre Krebs)
Uns kann nur daran gelegen sein den egoistischen Ich-Bezogenen Liberalismus zugunsten einer allumfassenden Volksgemeinschaft abzulösen. Bevor dies jedoch möglich ist, muss sich zuerst ein richtiges Bild der Menschen, der verschiedenen Völker und Kulturen bei jedem Einzelnen fest einprägen. Denn nur wer die Sicht auf das Einzelne besitzt, kann auch das Ganze erfassen.
„Ein Volk ist aus dem göttlichen Willen gewachsen. Wehe dem, der die Völker zerstören und die Menschen gleichmachen will. Gott schuf Bäume, Büsche, Kraut und Gras nicht, damit eine Art daraus werde, sondern das jede Art für sich bestehe.“ (Helmut Stellrecht)
Quelle:
http://logr.org/chemnitzinfos