28.05.2010
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Farbbomben gegen Demokraten – Bürgerbüro beschmiert
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Zur Hauptseite wechselnEntsetzt berichtete MUPINFO erst am Wochenende über einen neuen, ungeheuerlichen Anschlag auf das SPD-Bürgerbüro in Güstrow. Nun hat es in der Nacht von Dienstag zu Mittwoch bereits wieder einen verdammenswerten Fall von Vandalismus gegeben; betroffen diesmal das Wahlkreisbüro der CDU-Politikerin Ilka Lochner-Borst in Teterow.
Die Täter, die sich mit dieser Aktion unzweifelhaft ins Abseits der freiheitlich-demokratischen Grundordnung begeben haben, verschmierten großflächig gelbe Farbe an den Fensterscheiben und der Klinkerfassade des in der Großen Knickhäger Straße 16 gelegenen Büros.
Lochner-Borst zeigte sich zwar nicht ganz so aggressiv-kämpferisch wie ihr Berufskollege und Leidensgenosse Norbert Nieszery von der SPD, äußerte jedoch immerhin, daß sie von einem Anschlag undemokratischer Extremisten ausgehe. Eine Gangart härter zeterte bereits der parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion, Wolf-Dieter Ringguth. Dieser verurteilte den Farbanschlag aufs schärfste und forderte gemäß § 303 des Strafgesetzbuches bis zu zwei Jahre Freiheitsstrafe für Sachbeschädigung.
Nach zahlreichen, landesweiten Übergriffen in der jüngsten Vergangenheit auf demokratische Bürgerbüros, war nun auch erstmals die CDU betroffen. Sie zieht damit in der Jahreswertung 2010 mit der FDP gleich, liegt jedoch noch weit hinter SPD und LINKE zurück. Unangefochtener Spitzenreiter, sowohl in der Einzel- als auch in der Mannschaftswertung ist jedoch die NPD mit dem Büro des Rostocker Landtagsabgeordneten Birger Lüssow.
Die NPD kann damit den Großteil sämtlicher Vorfälle von Vandalismus und Sachbeschädigung einschließlich Brandanschlägen auf sich verbuchen. Erst vor wenigen Tagen wurde dort der Briefkasten demoliert. Dort sieht man die Sache jedoch wesentlich gelassener und übt sich nicht in theatralischen Schuldzuweisungen, obwohl man sehr wohl wisse, daß die geistigen Brandstifter in den demokratischen Fraktionen der Blockparteien sitzen.
Doch bevor nun zahlreiche Demokraten ihre Vorräte an Beruhigungstabletten aufstocken und aus Furcht vor erneuten Anschlägen kein Auge mehr zudrücken können, äußerte ein Vertrauter Lüssows schlichtweg: „Mit der Zeit gewöhnt man sich schon daran!“
Quelle:
http://www.mupinfo.de