volksfront-medien.org

26.05.2010

Lesezeit: etwa 3 Minuten

Albert Leo Schlageter und die Ruhrbesetzung

» Zur Hauptseite wechseln

Der 11. Januar 1923 – ein großer Tag für den französischen Ministerpräsidenten Poincaré, der nie vergessen konnte, dass er 1914, als die deutschen Heere vor Paris standen, heimlich mit seiner Frau mitten in der Nacht nach Bordeaux geflohen war.

“Pfui über diesen Feigling!” zeterten damals die Pariser. “An den Galgen mit dem Verräter!”

Aber das Blatt hatte sich gewendet – die verhassten Deutschen waren niedergezwungen, durch den “Versailler Vertrag” völlig entwaffnet, durch ungeheure Reparationszahlungen auf lange Zeit geknechtet. Doch jetzt folgte der härteste Schlag – der Griff nach der Ruhrkohle! Einen Teil derselben hatte das Diktat von Versailles den Deutschen bereits entrissen; aber auch das genügte Paris nicht. Deutschland selbst musste bereits Kohle aus England einführen, während sich in Frankreich die deutschen Kohlen zu Bergen häuften.

Als Streiks im Ruhrgebiet ausbrachen, konnten kleine Mengen an Kohlen und Telegrafenmasten nicht mehr an Frankreich geliefert werden und Deutschland geriet in Rückstand. Poincaré triumphierte – voll heuchlerischer Entrüstung rief er in den Saal der französischen Deputiertenkammer:

“Seht, meine Herren, so sind sie, diese treulosen, wortbrüchigen Barbaren: den Vertrag von Versailles haben sie unterschrieben, doch jetzt brechen sie ihn, stellen die Kohlenlieferungen aus dem Ruhrgebiet ein. Aus Bosheit und bösem Willen. Aber wir lassen uns nicht von ihnen narren, o nein, wir ziehen an die Ruhr!”

“Viva Poincaré!” jubelten sie ihm zu – die Schmach von Bordeaux war vergessen. “An die Ruhr!” wurde geschrien.

So kam es am 11. Januar 1923. Entsetzen machte sich breit – die Franzosen kommen! Die Engländer erkennen den Bruch des Völkerrechts, wenden sich gegen die Besatzung, auch Deutschland erhob Widerspruch – doch die Franzosen kümmerten sich nicht um papierne Proteste und den greisenhaften Völkerbund.

Heuchlerisch verkündete Poincaré, er müsse die französischen Ingenieure schützen – keine zwei Dutzend Männer, die nun von 120.000 Soldaten, Infanterie, Artillerie, Panzerwagen begleitet wurden. Das nannte Poincaré scheinheilig die “friedliche Ruhrbesetzung”.

Deutschland war wehrlos – keine Waffen, keine Munition, kein Geld. Der kommandierende General Degoutte befiehlt:

“Über das Ruhrgebiet ist der Belagerungszustand verhängt… die deutschen Behörden haben den Befehlen der französischen Besatzungstruppen Folge zu leisten… Ansammlungen auf der Straße sind verboten… Das Singen aufrührerischer Lieder ist nicht gestattet… Auf den Anruf “Halt” hat jeder sofort stehen zu bleiben, wird nicht sofort stillgestanden, so erfolgt Gebrauch der Schusswaffe… Abends 9 Uhr müssen alle Lokale geschlossen sein; auch der Verkehr auf den Straßen ist um diese Zeit gesperrt.”

Die Weimarer Regierung unternimmt nichts und befiehlt, nichts gegen den Feind zu unternehmen, sondern ihm nur “passiven Widerstand” zu leisten. Die Franzosen kosten ihre Besatzungsmacht mit der Peitsche aus – wer den Gehweg nicht freimacht, wer nicht Zimmer hergibt, wer sich “Beschlagnahmungen” widersetzt, wer sich in einer Ansammlung befindet, wer als Zuschauer in “Wilhelm Tell” den Rütlischwur laut mitspricht, muss die Peitsche fürchten.

Der schlimmste Übergriff auf die deutsche Bevölkerung aber war das Blutbad, das französische Soldaten am 31. März 1923 unter den unbewaffneten Krupp-Arbeitern in Essen anrichteten – 13 Tote und 29 Verletzte blieben zurück. Die Ruhrbesetzung forderte insgesamt 140 Tote, die Besatzer verhängten 1.500 Jahre Zuchthaus, über 130.000 Deutsche wurden ausgewiesen, unzählige geschlagen und gedemütigt.

Im Hinterzimmer eines Gasthauses sitzt Albert Leo Schlageter mit einem Dutzend Männer um einen Tisch – Männer aus der Organisation “Heinz”, die sich nun erneut zusammengefunden haben und weder Tod noch Teufel fürchten. Heinz Hauenstein, Krause, Sadowski, Werner, Becker, Bisping, Zimmermann, Kuhlmann und einige andere.

Das Bataillon “Heinz” wird wieder lebendig, will den aktiven Widerstand organisieren – doch Anschläge auf die französische Besatzungsmacht kommen nicht in Frage – darüber sind sich die Männer um Hauenstein und Schlageter schnell einig. In kleinen Gruppen sickern sie in das Ruhrgebiet ein; Schlageter erreicht Essen – der Krieg im Dunkeln beginnt.

Ziel: die Bahngleise nach Duisburg und Düsseldorf – hier rollten die Kohlenzüge nach Frankreich hinüber. Die Millionenwerte, wegen der die Franzosen das Ruhrgebiet besetzt hielten.

Quelle: http://spreelichter.info

Neuen Kommentar schreiben

Bitte keine Beleidigungen oder strafrechtlich Relevantes.

Ihre IP-Adresse

38.107.179.210
Benutzername
E-Mail

Emailadresse nur dem Admin anzeigen

Ich möchte über weitere Kommentare zu diesem Beitrag benachrichtigt werden.


Kommentar
Bitte akzeptieren Sie Cookies.
Bitte geben Sie die Zahlen aus dem Bild ein (Spamschutz).
 
__BITTE_ZAHLENFOLGE_EINGEBEN__
» Zur Hauptseite wechseln
 

Gjallarhorn Klangschmiede


4. Tag der deutschen Zukunft
Samstag 02.06.2012
4. Tag der deutschen Zukunft Samstag 02.06.2012 Warum ein Tag der deutschen Zukunft? Immer wieder demonstrieren wir gegen Überfremdung. Meist im Zusammenhang mit aktuellen Ereignissen wie Überfällen von gewalttätigen Ausländern auf Deutsche. Doch es geht nicht alleine darum, auf kriminelle Ausländer hinzuweisen. Die ganze Ausländer- und Überfremdungspolitik in diesem System wird von uns in Frage gestellt. Mehr als 16Millionen Nichtdeutsche befinden sich bereits in diesem Land und ein Ende ist nicht in Sicht. Die deutschfeindliche Politik aus Berlin setzt rücksichtslos auf Multikulti, unsere Zukunft steht auf dem Spiel! Wir können es nicht dabei belassen, dann und wann auf aktuelle Ereignisse zu reagieren – wir müssen unsere Forderungen regelmäßiger und tiefgreifender in die breite Öffentlichkeit tragen. Zum vierten Mal in Folge wollen wir deshalb mit dem Tag der deutschen Zukunft ein Zeichen gegen Überfremdung setzen. Auf nach Hamburg, zum 4. Tag der deutschen Zukunft am 2.Juni 2012 Hamburg, die zweitgrößte Stadt in Deutschland, ist wie viele andere deutsche Städte von einer wachsenden Überfremdung betroffen. Einst war Hamburg eine stolze und einflußreiche Hansestadt. Doch heute ist das Tor zur Welt, wie Hamburg aufgrund seines Hafens auch genannt wird, auch zum Einfallstor für Menschen aus aller Herren Länder geworden. Die Überfremdung ist nicht mehr zu übersehen. Ganze Stadtteile sind nicht mehr deutsch und zu Ghettos verkommen. Immer wieder kommt es zu gewalttätigen Übergriffen von Ausländerbanden auf deutsche Bürger. Wir nehmen das nicht länger hin! Am 2. Juni 2012 werden wir hier die laute Stimme sein und unserem Volk aufzeigen, daß es noch nicht zu spät ist. Wenn wir alle gemeinsam gegen die Überfremdungspolitik der Etablierten aufstehen, dann wird Deutschland noch eine Zukunft haben! Deshalb unterstützt zahlreich die Demonstration zum 4. Tag der deutschen Zukunft! Bringt Euch aktiv mit ein, damit wir unsere Forderungen am 2. Juni 2012 in Hamburg eindrucksvoll auf die Straße tragen können!

Schützt eure Daten, lest den SicherheitsleitfadenDokumentation bei Spitzelei und Anquatschversuchen

MUPINFO

Europäische Aktion

Rundbrief

Tragen Sie hier Ihre Epost-Adresse ein um unseren regelmäßigen Rundbrief zu empfangen.

Eintragen Austragen
MUPINFOMein Demo 1x1Spreelichter

Schützt eure Daten, lest den Sicherheitsleitfaden

Freies Netz

Umwelt & Aktiv

Bestelle jetzt!

Werdet Wahlbeobachter



2006 - 2012 © volksfront-medien.org - Alle Rechte vorbehalten | Impressum
Diese Seite wurde 35 mal angezeigt.