27.04.2010
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Berlin - Erkenne den politischen Gegner!
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Zur Hauptseite wechselnUnter diesem Motto fand in den vergangenen Tagen eine Schulung im Berliner Jugendzentrum statt. Da man davon ausgehen kann, dass im Vorfeld der 1.Mai Demonstrationen es vermehrt zu Über- und Angriffen seitens der linken Gewalttäter kommen kann und schon geschehen ist, entschied man sich die Kameraden über Personen und Strukturen der linksextremen Szene aufzuklären. Ziel war es jeden anwesenden Kameraden zu sensibilisieren und dazu zubringen mit offenen Augen seine Umgebung wahrzunehmen.
Als Erstes wurde den Anwesenden bewusst gemacht, wie sorglos sie sich im Alltag bewegen. Das ein vermeintliches harmloses Gespräch über den kommenden Infotisch nichts in der Straßenbahn zu suchen hat. Das “Internet-Communitys“ viele Gefahren mit sich bringen und deshalb für unsere Sache nur schadend sein können. Jeder Einzelne muss sich bewusst werden, dass er rund um die Uhr im Fokus des politischen Gegners stehen kann.
Nun begann der zweite Referent mit seinen Ausführungen über die allgemeinen Strukturen der Berliner Antifa. So wurden Einzelheiten über linke Objekte und WGs den Anwesenden vermittelt. Aber auch speziell auf Personen die ihre Stellungen, wie so genannte Pressevertreter oder Lokalpolitiker nutzen um Daten und/oder Fotos von Aktivisten zu sammeln und diese dann zu veröffentlichen um den politischen Gegner zu diffamieren, wurde tiefer eingegangen.
Es folgte nun aus jedem Bezirk ein Kamerad, der näher auf die Strukturen in seinem Heimatbezirk einging. Hier wurden abermals einzelne “Führungspersonen“, Gruppen und Objekte den Anwesenden mittels Projektor näher gebracht.
Es war erstaunlich, wie klein Berlin anscheinend ist, so gab es immer wieder Ergänzungen von Anwesenden über einzelne Personen. Es wurden teilweise Bezirksübergreifend alte Klassen“kameraden“ erkannt, alte Liebschaften entdeckt und auch Kollegen von der anderen Seite kennen gelernt.
Es war eine sehr erfahrungsreiche Schulung, die man in regelmäßigen Abständen wiederholen wird, da viel Interessantes zu Tage trat.
Quelle:
http://nw-berlin.net