31.12.2009
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Soldatenfriedhof Halbe in der heiligen Nacht
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Zur Hauptseite wechselnEinmal im Jahr, in der heiligen Nacht, verlassen die toten Soldaten die Wacht, die sie für Vaterland´s Zukunft stehn und kommen nach Haus, nach Art und Ordnung zu sehen.
Schweigend treten sie ein in den festlichen Raum, den Tritt der genagelten Stiefel - man hört ihn kaum, sie stellen sich still zu Vater und Mutter und Kind, aber sie spüren, daß sie erwartete Gäste sind.
Es steht für sie am gedeckten Tisch, es steht für sie im Glase dunkel der Wein und in die Weihnachtslieder gläubig und frisch, stimmen sie fröhlichen Herzens mit ein.
Hinter dem Bild mit Stahlhelm, dort an der Wand, steckt ein Tannenzweig mit silbernem Stern. Es duftet nach Tannen und Äpfeln und Mandelkern, und es ist alles wie sonst – und der Tod ist so fern.
Wenn dann die Kerzen am Lichterbaum zu Ende gebrannt, legt der Soldat die erdverkruste Hand jedem der Kinder leise auf´s Haupt - Wir starben für Euch, weil wir an´s Vaterland geglaubt!
Einmal im Jahr, nach der heiligen Nacht, beziehen die Soldaten wieder die ewige Wacht.
Mehr Bilder unter:
http://fk-kwh.net/?p=156Quelle: Fritz aus Zossen



