28.12.2009
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JN-Ostpreußenfahrt – Tag 9
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Zur Hauptseite wechselnNun war er auch schon gekommen, der letzte Tag unserer Ostpreußenfahrt.
Nach einer langen stürmischen Nacht an der Ostseeküste begann ein sonniger Sommertag. Kurz nach dem Wecken wurde Frühsport betrieben, der wieder einmal in einem erfrischenden Bad in der herrlichen Ostsee endete. Nach dem Frühstück bauten wir das Lager ab und machten uns zur Morgenfeier fertig.
Die Lagermannschaft trat an und es wurde noch einmal Rückschau gehalten.
Viel hatten wir gesehen, viele neue Eindrücke gewonnen. Ich hielt anschließend einen Vortrag über die Geschichte Königsbergs. Hier, nur wenige Kilometer vom russisch besetzten Teil Deutschlands entfernt. Die altehrwürdige Hauptstadt Ostpreußens hat eine bewegte Vergangenheit hinter sich. Sie war einst das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum des deutschen Ostens. Vom Deutschen Orden und der Lübecker Hanse gegründet war die Stadt und Festung Jahrhunderte lang eine Bastion gegen die feindseligen Slawen, die immer wieder den deutschen Osten bedrohten. Sie wurde zum Zentrum des Ordensstaates des Deutschen Ritterordens und bald zur größten Garnisonstadt Deutschlands. Später war sie zeitweise eine der größten deutschen Städte. Die Preußischen Reformen wurden 1812 in Königsberg beschlossen und die organisierte Befreiungsbewegung gegen Napoleon begann hier. Im 2.Weltkrieg durch russische und britische Bombenangriffen schwer verwüstet, wurde Königsberg im Januar 1945 wieder zur Festung erklärt. In der „Schlacht um Königsberg“ wurde erbittert um die Stadt gekämpft. Fast drei Monate hielt die Stadt der Roten Flut stand, wurde aber dann doch von ihr eingenommen. Die roten „Menschheitsbeglücker“ und „Erkämpfer des Menschenrechts“ machten die Bewohner zu Sklaven in ihrer eigenen Stadt und ermordeten die Meisten bis 1948. Der Rest wurde vertrieben. Heute ist Königsberg in Kaliningrad umbenannt und die Hauptstadt einer russischen Enklave im Baltikum.
Nach der Schilderung der Königsberger Geschichte und dem Abschluß der Morgenfeier marschierten wir nach Stegen. Von dort ging es mit dem Überlandbus zurück nach Danzig.
Hier aßen wir auch noch einmal gemeinsam zu Mittag und danach ging es zum Flughafen. Von dort, hoch über den Wolken des polnisch besetzen Teiles Deutschlands, flogen wir zurück in den westlichen besetzten Teil Deutschlands.
Doch mit neuem Mut und Tatendrang, geistig gestärkt, schreiten wir, 8 junge Aktivisten, hinein in den politischen Kampf für ein freies und besseres Vaterland.
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http://www.volksfront-medien.info/kommentar.php?id=5869Quelle: JN Stützpunkte Bad Dürkheim + Landau

