volksfront-medien.org - Die soziale Heimatpartei

07.03.2010

Lesezeit: etwa 4 Minuten

Bericht zum Trauermarsch in Sassnitz

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Am 06.03.2010 fand ein Trauermarsch unter dem Motto “Sassnitz 1945. Das war kein Krieg – das war Mord” statt, um an die grausamen Verbrechen der Alliierten, an unserem Volk und an das Schicksal der vielen unschuldigen Kinder, Frauen und Männer zu erinnern, die im Krieg ihr Leben ließen. 150 Nationalisten fanden sich in den späten Abendstunden zusammen um mit Fackeln und Trommeln, die Toten unseres Volkes in Erinnerung zurufen und den alliierten Bombenterror anzuklagen. So wurde Sassnitz gegen Ende des Krieges Schauplatz eines entsetzlich Luftschlages von angloamerikanischen Verbrechern, dessen einziges Ziel es war, die Zivilbevölkerung und Flüchtlinge auszulöschen.

Seit Anfang 1945 verstärkte die Kriegsmarine ihre Evakuierungstransporte, um die aus den Ostgebieten abgeschnittenen deutschen Flüchtlinge über die Ostsee in den vermeintlich sicheren Westen zu evakuieren. Mitte Februar 1945 wurde Sassnitz für die Flüchtlingsschiffe als Ausweichhafen bestimmt.Der Sassnitzer Hafen war nicht für Schiffe mit einem Tiefgang von mehr als 6Metern passierbar, sodass die größeren Schiffe auf Reede vor Anker gehen mussten. Aufgrund eines starken Sturmes am 28.Februar konnte das Ausschiffen erst am 4.März wieder aufgenommen werden. Zahlreiche Flüchtlingsschiffe hatten sich dadurch auf der Sassnitzer Reede angesammelt. Weit über 44.000 Menschen, die bereits während ihrer Flucht aus den Ostgebieten viel Not und Elend aus erfahren hatten, befanden sich dort und im Hafen.Im Hafengebiet wurden Flüchtlinge in Eisenbahnwaggons untergebracht, die sie später ins Landesinnere bringen sollten.

Am 6.März begann das Massaker

Nachts um 22 Uhr durchbrach das Heulen der Sirenen und das Brummen von Flugzeugmotoren die nächtliche Stille der friedlichen Gemeinde. Der Himmel über Sassnitz war mit unzähligen “Tannenbäumen”(Leuchtfallschirme zur Zielmarkierung) hell erleuchtet. Das Surren und Pfeifen der herabfallenden Bomben verkündeten die Ankunft der apokalyptischen Reiter in Sassnitz. Das Knattern und Krachen der Tod und Verderben bringenden Bomben schien kein Ende zu nehmen. Die Gemeinde Sassnitz (ca 4.500 Einwohner), überfüllt mit Tausenden Flüchtlingen, Verwundeten, Greisen, Frauen, Kinder, war dem alliierten Bombenmassaker hilflos ausgeliefert.

Der Himmel über Sassnitz und dem Hafen war feuerrot, die Ostsee blutrot gefärbt. Eiskalt und zynisch berechnend warfen alliierte Bomberpiloten befehlsmäßig ihre totbringende Last auf die Flüchtlings- und Lazarettschiffe sowie die Flüchtlingszüge ab. Magnetmienen wurden vor die Flüchtlingsschiffe geworfen, um ein Entkommen unmöglich zu machen. Die Menschen liefen aus den Eisenbahnzügen als brennende Fackeln, schwammen verwundet und entkräftet in der eiskalten, blutgetränkten und mit Leichen übersäten Ostsee um ihr Leben.

Wer noch die Kraft hatte, floh am Hafengelände den Hang hinauf, um der Hölle zu entrinnen. Doch die Alliierten schossen aus den Bordkannnonen ihrer Bomber und Jagdflugzeuge wie im Blutrausch auf die wehrlosen Flüchtlinge. Die Leiber der Menschen zerbarsten im Kugelhagel der schweren alliierten Bord MGs.

Ergebnis des feigen alliierten Luftangriffes am 6.März 1945:

- Über 150 Lancasterbomber der 5. Gruppe des alliierten Bomberkommandos griffen Sassnitz und den Hafen an.

- Weitere 41 Bomber stürzten sich mit sieben Jagdflugzeugen auf die auf Reede liegenden Schiffe. Es wurden in einer halben Stunde 4913 Tonnen Bomben über Sassnitz abgeworfen.

- Auf die vor Sassnitz liegendenden Schiffe wurden 1737 Tonnen Bomben abgeworfen, darunter Luftmienen und Brandtbomben.

- Das Lazarettschiff “Robert Möhring” (3344 Bruttoregistertonnen) mit noch 737 Verwundeten und Flüchtlingen an Bord ging nach Bombenvolltreffern in Flammen auf und sank. Mehr als 350 Verwundete konnten nicht mehr gerettet werden und fanden den Tod.

- Das Flakschiff “Sofia” und der Zerstörer “Z 28″ sanken nach Volltreffern. Sassnitz und der Hafen brannten lichterloh. Über 150 Marinesoldaten des Zerstörers “Z 28″ fanden in der der eisigen See vor Sassnitz ihren Tod.

- Weit über 700 deutsche Flüchtlinge und 500 Militärangehörige verloren bei diesem Bombenholocaust ihr Leben.

So sei hier auch noch erwähnt, dass sogar Kameraden aus Lübeck den langen Weg auf sich nahmen, um in Sassnitz ein Zeichen zu setzen, schließlich ereilte Lübeck, aber auch viele andere deutsche Städte ein ähnliches, wenn nicht sogar ein schlimmeres Schicksal.

Begleitet wurde dieser Trauermarsch mit einem riesigen Polizeiaufgebot von 200-300 Polizisten, Hundestaffel und Hubschrauber, ein Wahnwitz, wenn man bedenkt, wie viel Gelder ausgegeben werden nur um eine Gewaltkulisse aufzubauen! So fragt man sich schon wie viel Angst diese Brd haben muss, um einen Trauermarsch so zu begleiten und damit zu verhöhnen?!

Auch der im Vorfeld angekündigte antifaschistische Widerstand versank sang und klanglos, schaffte es doch gerade einmal eine einzelne Person seinen Protest zu zeigen, das auch noch mit einem falsch herum angezogenen Pullover.

Der Trauermarsch war somit ein ehrwürdiges Erinnern, gegen das Vergessen und der BRD-Lügenpropaganda!

Ein Volk ist nur so viel Wert, wie es seine Toten ehrt.

Quelle: http://logr.org/nsgreifswald
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Trauermarsch Dresden
Montag 13.02.2012 Trauermarsch Dresden Montag 13.02.2012 Auch 2012 soll die Aktionswoche rund um den 13. Februar ihren krönenden Höhepunkt im traditionellen abendlichen Trauer- und Gedenkmarsch finden. Wenn auch noch nicht absehbar ist, welcher Methoden sich die Verantwortlichen bei Stadtverwaltung, Ordnungs- und Polizeibehörden diesmal bedienen werden um das ehrenhafte Gedenken an die Toten unseres Volks verächtlich zu machen, so steht dennoch auch zukünftig jeder Einzelne mit Würde und Disziplin für eine anständige Ehrenbezeugung ein. Jedem Zeitgenossen der seine Augen nicht vor der Realität verschließt muss bewusst sein, dass sich durch eine tatsächliche physische Auseinandersetzung mit dem Staatsapparat in der derzeitigen Situation kaum eine Besserung der Zustände für unser Anliegen herbeiführen lässt. Vielmehr würde eine offene Konfrontation einmal mehr in der uns vom System gelegten Schlinge einer Gewaltspirale und Kriminalisierung münden. Selbstverständlich werden wir alle juristischen Möglichkeiten genau prüfen, abwägen und zum Einsatz bringen, um auch im kommenden Jahr den Trauer- und Gedenkmarsch in Dresden in seiner traditionellen Form durchführen zu können. Für den ärgerlichen Fall einer Blockade oder anderweitiger schwerwiegender Rechtsbeugungen, vor welchen heute kein Veranstalter trotz noch so gewissenhafter Vorbereitung und Organisation mehr gefeit ist, gilt für jeden Einzelnen die Losung: „Ob wir marschieren oder nicht, Ihre Ehre zu schützen ist unsere Pflicht!“ Gemeint sind dabei natürlich die Luftkriegstoten von Dresden, deren Angedenken zu schützen am 13. Februar die Aufgabe und Pflicht eines jeden Teilnehmers ist. Wer sich nicht an dieses Mindestmaß an Disziplin und gegenseitiger Verantwortung halten kann oder will, der sollte am 13. Februar zuhause bleiben. Für jeden anderen aber gilt, am 13. Februar 2012 die Fackel der Erinnerung weiter zu tragen, wenn tief aus unseren Seelen der Ruf in die Herzen dringt: „Vergesst niemals Dresden!“



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