04.02.2012
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Berlin: Dresden-Aktionswoche gestartet
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Mit einer kreativen Aktion unter dem Titel “Mit uns starb eine ganze Stadt” eröffneten in Berlin dort ansässige Aktionsgruppen die Aktionswoche rund um den 13. Februar 2012. Dazu heißt es in einem Bericht:
Sonnabend, 04.02.2012
Am 13. Februar jährt sich zum 67. Mal die Bombardierung Dresdens. In direkter Anweisung des britischen Luftfahrtministeriums flogen zwischen dem 13. und 15. Februar 1945 britische und amerikanische Luftstreitkräfte vier Angriffswellen gegen die Elbmetropole, welche in dieser letzten Phase des Krieges vor allem durch die Flüchtlingsströme aus den Ostgebieten auf rund eine Million Einwohner angewachsen war. Eine ganze Stadt hat in dieser kurzen Zeit des Schreckens ihre Seele verloren. Um an diesen Massenmord durch alliierte Kriegsverbrecher zu erinnern, haben sich am Freitag, den 03.02. zahlreiche Aktivisten auf den Weg in den Berliner Berufsverkehr gemacht. Mit Flugblättern und selbst gebastelten Puppen, welche symbolisch Brandopfer darstellten, war man an diesem Morgen in der ganzen Stadt unterwegs. So fuhren einige Puppen über Stunden als Passagiere mit der S-Bahn oder der U-Bahn durch die ganze Stadt, andere wiederum mahnten an zahlreichen Bahnhöfen. Aber eins hatten sie alle gemeinsam, egal wo sie auftauchten, sie waren ein Blickfang und nicht wenige Menschen interessierten sich für die Hintergründe der Aktion, machten Fotos, nahmen die Flugblätter an sich, lasen und stellten Fragen. Es gab durchweg positive Reaktionen und obwohl die Bahnen teilweise randgefüllt waren, kam nicht einer auf die Idee, der Puppe den Sitzplatz zu nehmen, geschweige denn sich aufzuregen.
Wir als Berliner Widerstand werden nicht Ruhen bis die Opfer Dresdens ein würdiges Mahnmal erhalten und der 13.Februar offizieller Gedenktag wird.