16.02.2010
Diesen Artikel ist als eine rein wissenschaftliche Abhandlung über den Umweltschutz im 3. Reich anzusehen und soll nicht den Nationalsozialismus oder das 3. Reich verherrlichen.
Entstehungsgeschichte des Umweltschutzes: Der Naturschutzbegriff entsteht zwar erst im 19. Jahrhundert, doch finden sich die Ursprünge der Naturschutzbewegung bereits in den Werken der großen deutschen Dichter des 18. Jahrhunderts. Dabei war dies aber keine rein deutsche Bewegung, sondern eine europäisch geprägte, die auch in den USA Geltung errang. Aber diese Bewegung hatte in Deutschland vor allem zwei große Gegner: der vor allem heute wieder um sich greifende kapitalistische Materialismus mit seiner Ausbeutermentalität, sowie der staatliche Föderalismus, der einem einheitlich koordinierten Naturschutz im Wege stand. Die wichtigste deutsche Persönlichkeit, die sich diesen Feinden der Natur Ende des 19. Jahrhunderts in den Weg stellte, war die Künstlerpersönlichkeit Ernst Rudorff. er prägte den Begriff und die Bewegung des "Heimatschutzes", der den Naturschutz als einen Teil inbegriff. So stellte er 1880 fest, daß "die Menschheit auf dem besten Wege sei, über dem Jagen nach materiellen Vorteilen die Schönheit der Welt zu zerstören, dem irdischen Dasein jeden edleren Reiz zu rauben, ja unserem gesamten höheren Geistesleben die Wurzeln abzugraben". Als wichtiger Vertreter der Literaten, in der Tradition der alten Dichter und Denker, tat sich auch der heute noch sehr bekannte Hermann Löns hervor, der bereits damals die oftmals wissenschaftlichen Hintergründe vieler Naturschützer kritisierte und den völkischen Gedanke in den Vordergrund stellte. Nach dem Ersten Weltkrieg setzte sich der Naturschutzgedanke in vielen Kulturländern der Welt weiter durch, wohl auch als Folge des zerstörerischen Krieges mit seinen ökologischen Folgen. Auch in einzelnen deutschen Ländern verstärkten nun vorhandene regionale Naturschutzverbände ihre Arbeit, blieben aber aufgrund der zerrissenen Gesellschaft dieser Zeit marginal. Dies sollte sich erst nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten ändern.
Naturschutz / Heimatschutz im dritten Reich: Die Machtergreifung durch die Nationalsozialisten fand bei vielen Naturschützern Zuspruch, da man sich von ihnen die Erfüllung zentraler Forderungen erhoffte. Doch wozu diente der Naturschutz im Weltbild des Nationalsozialismus? Er war wesentlich für eine Neugestaltung einer auf "Blut und Boden" ausgerichteten Volksgemeinschaft, deren Basis ein naturverbundenes Bauerntum sein sollte. Damit wurde ein ganzheitliches Naturverständnis verbunden. D.h., daß die verschiedenen Elemente der Natur als eine Einheit angesehen wurden. Der Mensch stand im Einklang mit der ihn umgebenden Natur, war ein Teil davon. Folglich war es die Aufgabe des Menschen zu seinem Überleben, die ihn umgebende Umwelt zu schützen, aber auch zu kultivieren und gestalten. Damit war der Naturschutz nicht nur wichtig für die Gegenwart, sondern auch richtungsweisend für die Zukunft der Nachfahren. Dabei wurde in der Weltanschauung des 3. Reiches auch immer wieder auf die Naturverbundenheit der germanischen Vorfahren verwiesen. Ein Standpunkt der in der neueren Forschung wieder vereinzelt aufgegriffen wird, da man den germanisch geprägten Ländern ein größere Verbundenheit zur Natur nachsagt, als den auf materiellen Werten ausgerichteten romanischen Ländern. Als Beispiel können hier die Entwicklungen im Vogelschutz genauso dienen (Vogelverzehr in Deutschland im 19. Jahrhundert abgeschafft, in südlichen Ländern bis heute normal), wie die germanischen Kultstätten (Bäume und Haine als heilige Orte). Weiterhin ging man davon aus, daß die seelische Gesundheit des Menschen ebenfalls von einer gesunden Umwelt abhängt. Eine Einsicht, die man in naturverbundenen, bürgerlich - konservativen Kreisen bereits im 19. Jahrhundert propagierte, die aber erst im Dritten Reich vor allem im Aufbau einer neuen, gesünderen Jugend und bei der Betreuung der Arbeiter in der Organisation "Kraft durch Freude" ihre breitere Durchsetzung fand. Man erkannte die Notwendigkeit, Natur- und Tierschutz in der Gesellschaft zu verankern. Nicht repressive Polizeimaßnahmen waren das Ziel, sondern der seiner Heimat gegenüber verantwortungsbewußte Mensch. Daher war die Einführung des Naturschutzes als Unterrichtsthema in Schule (Lebenskunde/Biologie erstmals als Hauptfach) und Universität ebenso wesentlich, wie die Verbreitung einer naturverbundenen Einstellung in den NS-Organisationen wie HJ und "Kraft durch Freude". Auch die Familie sollte in diese Erziehung eingebunden werden. Eltern sollten durch ihr umweltfreundliches Handeln als Vorbild für die Kinder dienen. So wurde im Paragraph 8 des Reichsnaturschutzgesetzes die "Förderung des allgemeinen Verständnisses für den Naturschutzgedanken" formuliert. Naturschutz, d.h. die Liebe zu Pflanzen und Tieren, sollte Herzenssache werden. Die Ansicht der Naturverbundenheit als seelischen Faktor wurde auch von Männern wie Konrad Lorenz nach dem Krieg weiter verbreitet, aber erst heutzutage setzt sie sich in bestimmten, aber zu kleinen Gesellschaftsgruppen wieder durch, nachdem immer mehr erkannt wird, wie lebensfeindlich der materielle Raubtierkapitalismus ist und zu seelischer Verarmung und Verrohung führt. Dabei wurde damals, ganz im Gegenteil zu den Behauptungen vieler heutiger Historiker, eben kein blind ideologisches Bild der Natur und des Naturschutzes verbreitet, sondern ein sehr realistisches. Die Heimat wurde eben nicht verklärt dargestellt. Man war sich der Tatsache bewußt, daß der Mensch seit Jahrtausenden durch Landwirtschaft und Besiedlung in die Natur eingriff und nur noch ganz wenige ursprüngliche Flecken Natur vorhanden waren. So waren die meisten "Urwälder" in Wirklichkeit "Hudewälder". Das waren Baumbestände, in die man früher das Vieh trieb und diese Wälder als Weide nutzte. So entstand u.a. der deutsche Eichwald durch die Hege der Eichen zur Schweinemast. Somit waren es keine Urwälder, aber durchaus Naturdenkmäler, da sie die Wirtschaftsgeschichte der Vorfahren darstellten. Die wenigen kleinen und wirklich ursprünglichen Flächen wollte man natürlich auch schützen, auch aus zukunftsträchtigen, wissenschaftlichen Gründen. Es gab damals etwa 600 (1935) größere und kleinere Naturschutzgebiete, zahlreiche davon wurden auch im Dritten Reich geschaffen. Doch stellte man auch klar, daß der Mensch mit all seinem Tun ein Teil der Natur ist. Ziel war daher, Natur und Fortschritt möglichst in Einklang zu verbinden und zu gestalten. Der Naturschutzgedanke sollte einer gesunden Wirtschaftlichkeit dienen und sich gegen jede Form der unnötigen Raubwirtschaft wenden, die in der Vergangenheit vor allem von einzelnen kapitalistischen Unternehmern - aber auch zunehmend von Landwirten- rücksichtslos betrieben wurde. Dies wurde oftmals durch das geltende römische Recht verhindert, welches das Antasten von Privateigentum kaum möglich machte. Daher berief man sich auf die Gedanken des germanischen Rechts, welches die Einschränkungen des Einzelnen zugunsten der Gemeinschaft in den Vordergrund stellte, was aber nicht zwangsläufig auf Enteignungen hinauslief. Die Parole hieß also auch im Naturschutz: "Gemeinnutz vor Eigennutz". Zur Effizienzsteigerung wurden zudem alle Natur-, Tier- und Heimatschutzorganisationen gleichgeschaltet, was damals, entgegen mancher Behauptungen der Nachkriegszeit, von der aller größten Zahl der Organisationen ausdrücklich befürwortet wurde. Eine besonders wichtige Stellung nahm dabei der neu geschaffene "Reichsbund Volkstum und Heimat" ein, der als Mittelpunkt zur Erhaltung der Heimat in all seinen Formen dienen sollte. Man wollte eine Zersplitterung der Kräfte wie zu Zeiten der Weimarer Republik vermeiden, deren unübersichtliche Parteien- und Organisationslandschaft kritisiert wurde. Eine wichtige Stütze innerhalb des Reichsbundes war dann auch die "Reichsfachstelle für Naturschutz", in der die speziellen Naturschutzverbände zusammengefasst wurden. Ein wichtiger Beitrag war, neben zahlreichen weiteren gesetzgeberischen Initiativen, auch das "Reichsnaturschutzgesetz" von 1935, in welchem laut Paragraph 1 das Ziel ausgegeben wurde, die heimatliche Natur in all ihren Erscheinungen zu schützen und bei Vergehen empfindliche Strafen drohten. Auch wurde in diesem Gesetz die internationale Dimension des Naturschutzes berücksichtigt. Aber auch auf anderen Gebieten der Umweltpolitik schaffte die neue Regierung Akzente zu setzen.
Tierschutz im Dritten Reich: Auf die Tiere bezogen gibt es eigentlich einen Unterschied zwischen Tier- und Naturschutz, der hier allerdings nicht im Vordergrund steht. Denn Naturschutz bezieht sich auf die Arterhaltung, Tierschutz auf den Schutz von Haustieren vor menschlicher Rohheit. Der Schutz der Tiere hat eine lange Tradition. Bereits Griechen und Römer hatten einzelne Tierschutzbestimmungen. Wesentlich bestimmt wurde das Verhältnis des Menschen zum Tier durch die Durchsetzung des Christentums. Dieses war dafür verantwortlich, daß das zwischen Mensch und Tier eine scharfe Trennlinie gezogen wurde. Zwar gab es auch hier Tierschutz, aus dem Grund, daß man sich nicht am Werk Gottes vergehen dürfe, doch grundsätzlich führte es zu einer Verachtung und Herabsetzung des Tieres als niederes Geschöpf. Der Mensch galt als Krone der Schöpfung, der alles Tierische ablegen sollte. Ab dem 18. Jahrhundert setzte sich dann vor allem in gebildeten Kreisen und in der Literatur immer mehr die Forderung nach Berücksichtigung der Belange von Natur- und Tierwelt durch. Ausgangspunkt der Tierschutzbewegung war schließlich das 19. Jahrhundert, was sich beispielsweise in den sächsischen Vorschriften gegen Tierquälerei und im deutsche Vogelschutzgesetz von 1888 niederschlug. Beeinflußt wurde diese Entwicklung auch durch Initiativen vor allem im angelsächsischen Raum. Auch gab es auf diesem Feld schon früh, um die Jahrhundertwende, internationale Zusammenarbeit und Übereinkünfte. Allerdings sollten die Tiere zu jener Zeit nicht zu ihrem Wohlergehen geschützt werden. Man wollte die Tiere schützen um die Sittlichkeit des Menschen zu fördern. Man ging davon aus, daß ein Tierquäler auch ein potentieller Gewalttäter und eine Gefahr für die Gesellschaft sei. Das Tier an sich stand dabei im Hintergrund. Es handelte sich also um einen indirekten, anthropozentrischen (auf die Menschen bezogenen) Tierschutz. Dies änderte sich mit der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten. Nun ging man über zu einem altruistischen Tierschutz, d.h. das Tier wurde geschützt, weil man ihm ein eigenes Recht auf ein artgerechtes Leben zugestand. Dies war ein großer Schritt in der Tierschutzgesetzgebung. Begonnen wurden die Gesetzesinitiativen bereits am 21. April 1933 mit dem Gesetz über das Schlachten von Tieren, bei dem man ein schmerzfreies Töten verlangte. Gleichzeitig wurde das Schächten verboten, was heute als antisemitische Handlung verurteilt wird. Richtig ist aber, daß das Schächten in vielen Ländern der Weimarer Republik verboten war oder scharf kritisiert wurde. Die Nationalsozialisten vereinheitlichten diese Gesetzgebung lediglich reichsweit. Auch wurden in der Folgezeit die strafrechtlichen Bestimmungen verschärft. Doch dies waren nur die Vorläufer zu einem besonders wichtigen Gesetz, dem ersten "Reichstierschutzgesetz". Dabei setzten sich die Nationalsozialisten auch gegen starke Interessengruppen durch. In Paragraph 1 hieß es: "Verboten ist, ein Tier unnötig zu quälen oder roh zu misshandeln." Auch die Vernachlässigung von Tieren, Tierversuche uvm. wurden verboten. Es gab in den folgenden Jahren zahlreiche Zusatzverordnungen zu diesem Gesetz. Das Gesetz war auch international sehr anerkannt, da es in vielen Punkten über die damaligen Standards hinausging. So bekam Adolf Hitler 1934 auch von der amerikanischen "Eichelberger Humane Award Foundation" für seine Bemühungen um den Tierschutz die Goldene Medaille verliehen. Zudem wurden die Belange der Tiere auch in vielen anderen Gesetzen berücksichtigt, so z.B. im Jagdrecht, wo zum Leidwesen vieler Jäger der Schutz und die Hege der Tiere in den Vordergrund rückte und die niedere Jagd- und Mordlust bekämpft wurde. Dabei war man der Meinung, daß der Schutz des Tieres Ausdruck einer hohen Kulturstufe sei. Weiterhin ging man davon aus, daß der Mensch die Pflicht habe, die natürliche Weltordnung aufrecht zu erhalten, was auch die Tierwelt einschloß. Allerdings wurde das Tier nicht über den Menschen gestellt. Wenn es um das Wohlergehen des Menschen ging, z.B. in der Medizin, mußte das Tier dem Menschen dienen. Doch wurden solche Maßnahmen genau geregelt. Auch der Tierschutz hatte allerdings unter der zunehmenden Autarkiepolitik zu leiden, auch wenn man versuchte, die Tiere in die ökonomischen Abläufe einzubauen. So wurde etwa die Nutzung der Vögel als Schädlingsvertilger ausdrücklich im Vierjahresplan erwähnt. Es ging im Nationalsozialismus aber nicht nur um Arterhaltung, man setzte auch große Bemühungen in die Wiedereinführung und Rückzüchtung von ausgerotteten Tierarten. So wurde die Rückzüchtung des Wildrindes Ur ebenso in Angriff genommen, wie die Ansiedlung des Steinbockes und des Alpenmurmeltieres in den Alpen. Man könnte noch zahlreiche weitere Aktivitäten auf diesem Feld anführen. Dabei war allerdings klar, keine raumfremden Arten anzusiedeln, da man dies als unberechenbaren Eingriff in die Natur einsah, der für die heimische Tierwelt schwerwiegende Folgen haben könnte. Als warnendes Beispiel diente die 1906 in Böhmen aus Nordamerika eingeführte Bisamratte, die schwere Probleme mit sich brachte. Doch neben Natur- und Tierschutz, die bereits eine Tradition besaßen, entwickelten sich auch neue Sparten. Im Bewußtsein Natur und Technik zu verbinden, entwickelte sich in den Dreißiger Jahren eine neue Bewegung der Landschaftspflege, die es zum Ziel hatte die Natur zu gestalten. Dabei nahm sie meist eine Mittelstellung ein zwischen Heimatschützern, die Technik ablehnten und alles konservieren wollten, und Ingenieuren, die den Fortschritt ungebremst in das Land tragen wollten. In diesem Artikel möchten wir aber nicht näher auf diese neue Sparte des Umweltschutzes eingehen, sondern kurz die Umweltpolitik nach dem 2. Weltkrieg, sowie unsere Einstellung gegenüber der Natur, Tier und Umwelt schildern.
Viele Ansätze der Umweltpolitik wurden nach dem 2. Weltkrieg übernommen und werden heute wieder modern. So setzt sich heute wieder mehr die Ansicht durch, daß Mensch und Natur in Abhängigkeit stehen. Man erkennt sowohl beim Abholzen des Urwaldes, als auch bei den Lebensbedingungen für Legehennen, daß eine unnatürliche Lebensweise langfristig auch die Lebensbasis des Menschen stark beeinträchtigt. So wurden z.B. viele der Gesetzesinitiativen als Basis bis in die heutigen Tage genutzt. Und auch bei der Verbindung von Natur und Technik sind die gewonnenen Erkenntnisse und Methoden während des 3. Reiches die Grundlage der modernen Landschaftspflege. Doch leider haben sich die notwendigen Einsichten bis heute noch nicht entscheidend durchgesetzt, wenn man beobachtet, wie schleppend der Naturschutz in der Welt vorangetrieben wird. Starke Interessengruppen, entscheidungsunwillige Politiker und falsche Erziehungsschwerpunkte sorgen bis heute dafür, daß die Zerstörung unserer Lebenswelt überall auf der Erde weitergeht. Hinzu kommen noch gleichgültige Menschen, die ohne jegliches Verantwortungsgefühl handeln. Dies wird belegt durch ein Beispiel aus dem ZDF - "heute-journal", das am 12.08.2004 einen Bericht über eine aggressive australische Algenart ausstrahlte, die gedankenlose Mitarbeiter eines Instituts ins Mittelmeer warfen und die nun aufgrund biologischer Anpassung und Erbgutveränderung immun gegen fast alle natürlichen Feinde wurde und die Artenvielfalt von 300 verschiedenen Algen und Seegräsern auf maximal zehn zerstört hat. Eine anderweitige Bekämpfung sei aber zu teuer und Fischerei und Touristen würden sich an der Pflanze sowieso nicht stören. Der Kommentar war, daß nun auch in unserem Ökosystem die Globalisierung mit ihren Vereinheitlichungstendenzen nicht mehr aufzuhalten sei! Und auch sogenannte "Umweltschützer", wie z.B. "Die Grünen" spielen ein falsches Spiel. Sie propagieren Naturschutz und handeln dagegen. Es wird meist eine Spaßgesellschaft in der Gegenwart gefördert, die nicht an das Morgen denkt. Es wird eine Einwanderung gefördert, die zu einer weiteren Erschließung der sowieso bereits überstrapazierten Landschaft führt, es wird eine Multikultur gepredigt, die im Gegensatz zu allen Naturgesetzen steht. Die gleichen Leute, die sich angeblich um das Aussterben der Wale sorgen, kümmern sich nicht im Geringsten darum, daß das eigene Volk biologisch ausstirbt. Das zeigt, daß die Ökologie lediglich als Deckmantel dient, um eine an kommunistischen Ideen orientierte Politik zu betreiben, wie auch die Vergangenheit vieler linker Politiker zeigt, und die die Umweltbewegung lediglich für ihre Ziele unterwanderten. Kommunismus, Kapitalismus und Gleichmacherei läßt sich nicht mit Liebe zur Natur und Heimat verbinden!
Ziel einer heutigen Staatsform muß es sein Technik und Natur, Mensch und Wirtschaft in einen harmonischen Einklang zu bringen. Dies läßt sich nur mit gegenseitigem Respekt und der Erkenntnis, daß zu einer lebenswerten Gegenwart und Zukunft alle diese Faktoren berücksichtigt werden müssen, verwirklichen. Trotz allen Fortschritts sollte die Heimat in all seinen Erscheinungsformen erhalten werden. Der heutige Naturschutz muß aus einer rein konservativen, alte Zustände bewahrenden Stellung heraustreten und versuchem, durch schöpferische Mitarbeit die Natur zu bewahren UND zu gestalten. Dabei muß man oft sehr unideologisch und problemorientiert vorgehen. Wenn man nun die Geschichte und Entwicklung des Naturschutzes betrachtet, sieht man, daß diese Bewegung eigentlich eine urnationale ist, die aber vor allem heutzutage mehr denn je fähig sein muß, über den Tellerrand zu blicken und die Probleme auf allen Erdteilen zu erkennen, aber in der eigenen Heimat beginnen muß. Ziel muß es sein, daß alle heimatliebenden Menschen sich den Schutz ihrer Lebenswelt wieder auf die Fahne schreiben und dieses Thema nicht Leuten überlassen, die Schutz predigen, aber die Zerstörung der Heimat fördern.
Nachwort: Es wäre aber ein sehr verzerrtes Bild, wenn man die Umweltpolitik des 3. Reiches als vollkommen darstellen würde. Es wurden sehr viele Fehler begangen und auch die Naturzerstörung wurde in vielen Teilen vom Staat weiter betrieben. Von daher muß man sich der Kritik heutiger Historiker anschließen. Allerdings blenden diese oftmals Ursache und Wirkung aus oder verdrehen die Fakten. Denn man muß immer im Auge behalten, daß der neue Staat mehrere Probleme im Naturschutz zu lösen hatte: man war aufgrund der feindlichen Nachbarn zu einer Autarkiepolitik gezwungen, die die ökonomischen und materiellen Faktoren leider oft vor den Naturschutz stellte. Man war gezwungen sich vom Ausland unabhängig zu machen um sich politisch nicht von anderen Mächten unter Druck setzen zu lassen. Zudem hatten die meisten Deutschen noch die verbrecherische Hungerblockade der Alliierten während und nach des Ersten Weltkrieges vor Augen. Solch einer Situation wollte man sich nicht nochmals aussetzen. Dies führte allerdings dazu, daß man aus wirtschaftlichen Gründen Moore trockenlegte und Waldstücke rodete, die man eigentlich als Naturschutzgebiete hätte ausschreiben sollen. Da fehlte manchmal der Weitblick. Hinzu kommt noch, daß man Schwierigkeiten hatte, die moderne Technik in die Natur einzugliedern. Es fehlten dabei auch die Erfahrungen, da das III. Reich erstmals überhaupt den umfassenden Versuch unternahm, den Einklang zwischen Natur und Technik herbeizuführen. Ein weiterer Faktor, der nötige Schutzmaßnahmen behinderte, war die oftmals noch ungenügende Erforschung ökologischer Zusammenhänge. Doch worauf hätte man zurückgreifen sollen. Daher mußte man neuen Wissenschaftsschwerpunkten, wie z.B. der Landschaftspflege auch erst einmal die nötige Zeit einräumen, um gesicherte Forschungsergebnisse zu erzielen.
Diese Gründe sollten bei einer vorschnellen Verurteilung der nationalsozialistischen Umweltpolitik berücksichtigt werden. Da machen es sich viele Nachkriegswissenschaftler zu einfach, wenn sie die damalige Umweltpolitik als reine Propaganda darstellen, die aber praktisch keinen Nutzen gehabt hätte. Natürlich spielte die Propaganda auch eine Rolle, wie in jedem System. Jeder Staat will sich gut verkaufen. Doch die angegangenen Maßnahmen und die persönlichen Aussagen und Einstellungen führender Persönlichkeiten der Bewegung belegen, daß Natur- und Tierschutz eben keine hohle Phrasen waren, sondern wichtige Bestandteile der Weltanschauung.
Quelle: Fritz Schröder aus Mannheim





