07.12.2009
“Kommunismus: Alternative zum Kapitalismus?”
Kommunismus ist ein Konkurrent des Kapitals, nicht der Gegner!
Dass der Kommunismus eine bis heute ernst zu nehmende Masse an Verfechtern findet, ist in aller erster Linie der versprochenen Utopie des Marxismus geschuldet, er proklamiert die klassenlose Gesellschaft und die Befreiung der arbeitenden Klasse.
Diese Utopie sorgt gleichfalls dafür, dass es nicht notwendig erscheint, sich durch Primärliteratur oder sonstigen Quellen selbstständig und individuell über den Kommunismus zu informieren, jemand, der die verkürzte Kapitalismuskritik von Marx und Engels halbwegs verstanden hat, wird fest davon überzeugt sein, dass die Geschichte der Menschheit angeblich ein sich immer wiederholender Klassenkampf sei, in welcher sich das unterdrückte Proletariat von der besitzenden Klasse, den Eigentümern der Produktionsmitteln, befreien müsse.
Diese Ideologie, festgeschrieben 1848 im „Kommunistischen Manifest“, beruft sich lediglich auf materielle Dinge, verklärt vollkommen die natürliche Verschiedenartigkeit des Menschen und wiegt dem Faktor Arbeit ein viel zu hohes, alles entscheidenes Gewicht zu.
So unterteilt Marx die Geschichte der Menschheit in verschiedene Zeiten ein, er spricht von der Urgesellschaft, welche in sich kommunistisch gewesen sein soll. Durch den Faktor Arbeit und Unterdrückung entstand die Zeit der Sklaverei, hier ist das Römische Reich hervorzuheben.
Später löst die Zeit des Kapitalismus dann die Zeit des Feudalismus ab, der Spätkommunismus sei die letzte Phase vor dem Umsturz in den Sozialismus durch die Diktatur des Proletariats.
Dadurch, dass sich die arbeitende Klasse erhebt und den gewaltsamen Umsturz und die Niederwerfung der Kapitalisten erzwingt, wird der Weg zum Kommunismus geebnet, es schließt sich also eine Art Kreislauf, der durch den ständig wiederkehrenden Klassenkampf gezeichnet sei.
Der Kommunismus spricht ferner vom Mehrwert, ebenfalls eine zentrale Begrifflichkeit in der politischen Theorie dieser Ideologie.
Laut Marx entsteht der Kapitalismus, der angebliche Gegner und Feind des Kommunismus dadurch, dass sich der Besitzer, der Unternehmenschef oder der Produktionsleiter den erwirtschafteten Mehrwert aneignet, dieser Mehrwert wird zwar durch die Arbeiterklasse erwirtschaftet, selbst steht ihr davon jedoch nichts zu.
In diesem Prozess sieht der Marxismus den entscheidenen Faktor für die Definition der kapitalistischen Ausbeutung der einen Klasse durch die Andere.
Genau an dieser Stelle blendet der Kommunismus den wahren Grund der Ausbeutung aus, so ist es der Zins und der Zinseszins, welcher dem Geld die Möglichkeit einräumt, sich ohne Arbeit und ohne realen Gegenwert zu vermehren, überdies erschient es plausibel, dass der Besitzer an Produktionsmitteln den Produktionsgewinn einbehält, laut kommunistischer Theorie könnte der Kapitalist, welcher so gesehen also gar kein Kapitalist ist, den Arbeiter zwar viel zu hoch entlohnen, so lange der gesamte erwirtschaftete Gewinn nicht komplett unter den Arbeitern aufgeteilt wird, ist und bleibt er laut Kommunismus ein Ausbeuter.
Wie schnell diese haltlose Theorie auseinander fällt, zeigt folgendes Beispiel.
Sämtlicher Gewinn durch die Produktion wird aufgeteilt, der Besitzer behält somit nichts ein und enteignet den Arbeiter somit auch nicht, wie soll er notwendige Kredite für die Produktionsstätte, die Firma, die Geräte usw. weiterhin abzahlen können?
In Wirklichkeit ist nicht der „Enteigner“, also der Besitzer an Produktionsmitteln, der Enteigner, sondern die Menschen, welchen das Geld gehört und dem Besitzer einen Kredit o.ä bewilligten, wodurch er überhaupt erst eine Firma aufbauen konnte.
Schon durch einen Zins von etwa einem Prozent entsteht langsam aber kontinuierlich die Zinsknechtschaft, der Besitzer begibt sich gezwungenermaßen vollkommen in die Hände der Hochfinanz, den Bankern und Financiers, welche das Geld verwalten.
Monatlich muss nun der Zins abbezahlt werden, dieser errechnet sich durch die Summe, welche der Besitzer der Bank o.ä schuldet, jährlich erhöht sich der zu bezahlende Zinsbetrag trotz, und genau hier fängt die wahre Ausbeutung im Kapitalismus an, gleich bleibenden Betrag, den sich der Besitzer an Produktionsmitteln ausleihen musste.
Wir halten also fest, die Notwendigkeit, den Großteil des produzierten Gewinns einzubehalten, hat nichts mit kapitalistischer Ausbeutung zu tun, sondern mit dem Drang, die Arbeitsplätze der Arbeiter sowie die Existenz des Unternehmens zu retten.
Kommunismus schürt lediglich den Bruderkrieg innerhalb eines Volkes, indem er den einen Teil gegen den anderen teil aufhetzt, dadurch entstand beispielsweise zur Zeit des Niedergangs der Weimarer Republik eine terroristische Alltagsgefahr, welche durch rote Mörderbanden ausging, gehetzt vom blanken Hass des Kommunismus auf die Gemeinschaft.
Kapitalismus ist also Zinswirtschaft, dies ist zwangsläufig nicht mit der Marktwirtschaft zu verwechseln, viel mehr hat sich der Kapitalismus durch seine politische Legalisierung und Pendant, dem Liberalismus, mit der Marktwirtschaft vernetzt, dieses Konstrukt von unendlichem Raubtierkapitalismus ist genau das, was uns Tag für Tag durch westliche Mächte aufgezwungen wird.
Was alle Kommunisten gemein haben, ist die falsche Darstellung des Besitzers an Produktionsmitteln, denn erst, wenn sich das Geld selbst, in Form von Bankern, Financiers und Managern in den Betrieb hineinfrisst, erst dann darf man die Führung des Unternehmens als ausbeuterisch deklarieren, in diesem Stadium hat der verantwortungsvolle Unternehmer jedoch nichts mehr zu melden.
Warum gibt es Kapitalismus und Ausbeutung?
Sicherlich muss man den Kapitalismus geistig hinterfragen, ein Mensch wird sich schließlich nicht dazu entscheiden, jetzt mal den und den Arbeiter auszubeuten.
Die Nationalökonomen Max Weber und Werner Sombart sprechen davon, dass sich die Lehre und der Geist des ausbeuterischen Kapitalismus nirgends als etwas Natürliches dokumentieren lassen, weder die Christen bauten auf Ausbeutung und auf eine Vorart der Plutokratie, noch die alten Römer sahen im Zins etwas, wonach der Mensch streben sollte.
Viel mehr zeugen die Schriften des alten Judentums bereits davon, wie Besitz, Geld und Arbeit zu werten und zu benutzen sei.
Wie auch immer man zur Theorie steht, dass das Judentum, Karl Marx war übrigens auch ein Jude, wegweisend für den Kapitalismus war und ist, vor dem Erscheinen jüdischer Menschen und Religionen gab es im alten Europa nirgends so etwas wie Kapitalismus, daher erschient es plausibel, dass sich der Kapitalismus vor allem aus den Lehren des Nahen Ostens entwickelte, die Idee der leistungslosen Geldvermehrung durch den Zins.
Große Persönlichkeiten wie der deutsche Reformer Martin Luther verabscheuten den Geist des Kapitalismus, welcher als materialistisch und egoistisch beschrieben wird und wurde. Der Zins ist der treibende Motor des Kapitalismus, Margret Kennedy schrieb dazu:“
„ Wir haben also mit dem Zins als Umlaufsicherung in unserem gegenwärtigen Geldsystem eine versteckte Umverteilung von Geld, welche nicht auf Leistung beruht, sondern darauf, dass jemand die freie Marktwirtschaft, d.h. den Austausch von Waren und Dienstleistungen, durch Zurückhalten des Austauschmittels behindern kann und für diese Behinderung auch noch belohnt wird. Und so wird ironischer weise ständig Geld verschoben, von denjenigen, die weniger Geld haben als sie brauchen, zu denen, die mehr Geld haben, als sie benötigen.“
Wir können die Zinsknechtschaft in kurzen Worten etwa mit diesem Merksatz festhalten.
Einige besitzen viel Geld, andere wenig. Durch die Zinsknechtschaft müssen die Ärmeren den Zinsgewinn der Reicheren erarbeiten.
Der zügellose Kapitalismus nebelt den Menschen das Gehirn zu, man denkt gar nicht darüber nach, wohin die Zinsknechtschaft führen kann.
Da also der Zins bewirkt, dass ein angelegtes reales Vermögen stets durch den Zins und Zinseszins vergrößert wird, müssen andere Menschen, die Arbeitenden, diesen fixen Gewinn erwirtschaften, irgendwann sind auf der einen Seite die Schulden so dermaßen üppig gestiegen, dass das gesamte System wie ein Kartenhaus zusammenbricht, dies geschieht in immer wiederkehrenden Krisen, etwa um 1920 oder 2007. Auf der einen Seite sorgt der Zins dazu, dass Schulden immer größer werden und auf der anderen Seite dafür, dass ein Vermögen als angelegtes Geldmittel stets wachsen muss, doch wo soll das hinführen, wenn beide Extreme immer weiter auseinander klaffen?
Reden die Politiker vom Abbau der Schulden, ist dies eine Farce.
Es ist naturgesetzlich unmöglich, dass eine Schuld abgebaut werden soll, wenn zeitgleich das fiktive Vermögen steigen soll.
Es ist unglaubwürdig zu unterstellen, Karl Marx hätte das Problem des Zinses, die wahre Ausbeutung des Menschen durch den Menschen mit den Mitteln des Geldes, nicht erkannt. Mit keinem Wort erwähnt Marx den Zins überhaupt, dagegen versteift Marx sich in seien Mehrwerttheorie, auch hier ist es unwahrscheinlich, dass der Jude Marx selbst an der Richtigkeit seiner These glaubte, was bezweckte Marx also wirklich?
Diese Frage sollte sich jeder Kommunist stellen, bevor er für etwas auf die Straße geht, wovon er nicht die geringste Ahnung hat.
Während der Kommunismus nur der Konkurrent zum Kapitalismus ist, beide unterdrücken den Menschen auf ihre Weise, der Kapitalismus von oben, der Kommunismus, viel subtiler, von unten, stellen wir den progressiven Nationalsozialismus als einzig wahre Alternative zum Kapitalismus auf.
Schon Adolf Hitler befreite das deutsche Land vom internationalen Geldmarkt, dem internationalistischen Kapitalismus stellte er die These vom nationalen Sozialismus entgegen, ein rücklaufgesichertes nationales Währungssystem wurde mit der Reichsmark geschaffen, der deutsche Staat wurde Bollwerk gegen internationalistische Einflüsse, ob Kommunismus oder Kapitalismus, für die Hochfinanz eine Art Kriegserklärung.
Während der Kommunismus den Klassenhass schürt, der Kapitalismus die Klassen aufrecht hält, beseitigt der Nationalsozialismus die künstlich geschaffenen Klassen durch die solidarische Volksgemeinschaft, einer für alle und alle für einen.
Leitmotto war, dass kein Deutscher arbeitslos sein solle, kein Neid, aber Hilfsbereitschaft und Solidarität, keine Ausbeutung, aber gerechten Lohn für gerechte Arbeit, jeder Deutsche nach seinen Fähigkeiten und nach bestem Gewissen.
Der Kommunismus steht für Gleichmacherei und gegen Individualismus, der Mensch sollte sich laut Marx nicht frei entfalten können, als reale Beispiel dient so ziemlich jede kommunistische Wirtschaft, die es gab und teils noch gibt.
Der Klassenkampf führte nie zur ausbeutungsfreien Gesellschaft, viel mehr schürte er Brudermord und den Zwist innerhalb des Volkes, kommunistische Systeme stellten sich des öfteren als staatskapitalistisch da, das Volk blutete, die Staatsmänner saßen in ihren Palästen.
Eine Alternative zum Kapitalismus kann nur nationaler Natur sein, denn das internationalistische Kapital ist auf eine grenzenlose Bühne angewiesen, wo es nach Vergnügen Rohstoffe aus fremden Ländern pumpen kann, dazu werden noch und besonders heute Kriege geführt.
Ein nationaler und sozialistischer Volksstaat wäre der einzig echte Todfeind des Kapitalismus, nicht zuletzt deswegen führte die Befreiung Deutschlands unweigerlich in einen Krieg, welcher nicht von Deutschland ausging und die vor allem wirtschaftliche Zerstörung des Deutschen Reiches als Ziel hatte.
Quelle: http://logr.org/nwunna





