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Kurden demonstrieren für eine Aufhebung des PKK-Verbots. Der normale BRD-Bürger gefällt sich in der Rolle des Konsumenten und gibt sein „Sauerverdientes" in einem der zahllosen Kaufhäuser zwischen Bahnhofsstraße und Altstadt aus. Die Jungs und Mädels von Greenpeace organisieren einen Infostand am Platz der Weltausstellung und einige Kapitalismuskritiker der Occupybewegung veranstalten eine Kundgebung zwischen Kröpke und Steintor. An jeder Straßenecke steht Bereitschaftspolizei und dreht Däumchen. Ein ganz normaler Sonnabend Nachmittag in der Innenstadt von Hannover.
Doch was gehört genauso zum Stadtbild, wie das eben beschriebene? Richtig! Nationalisten, die an diesem Tag überall in der Stadt unterwegs sind. In Scharen strömen die Aktivisten an diesem Tag in die Innenstadt. Der Wille zur Veränderung und der Glaube an die Neue Nation treibt sie an. Massenweise verteilen sie Flugblätter und kommen mit Bürgern ins Gespräch. Sie nehmen an der Occupykundgebung teil und zeigen, dass gerade sie es sind, die Lösungen zum Kapitalismus anbieten können. Sie stehen in Gruppen zusammen, so dass sie auffallen und drücken den vorbeigehenden ihr Material in die Hand. Einige lassen am Hauptbahnhof tausende von Flugblättern in die Passarelle regnen. Die Staatsmacht ist zum zuschauen verdammt, einige müssen sich einer Personalienkontrolle unterziehen. Doch Flugblätterverteilen, das kann ihnen niemand verbieten.
Tage wie dieser zeigen, dass in Hannover nationaler Widerstand nicht mehr aus dem Stadtbild wegzudenken ist. Täglich werden es mehr, die aufwachen und denen klar ist, dass es Alternativen gibt. Alternativen, für die es sich zu streiten lohnt und für die die Repressionen des Staates mit einem lachen in kauf genommen werden. Die Alternative heißt: Neue Nation!










