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Kinderverzicht in der BRD
Ein untrüglicher Gradmesser für die Entartung einer Gesellschaft ist die Kinderarmut bzw. die gewollte Kinderlosigkeit. Dort offenbart sich der krankhafte Egoismus besonders schlimm, wo er staatlich gefördert wird, d.h. die Kinderlosigkeit als besonders „clever“ gilt, weil sich die Hosen tragenden, überemanzipierten Frauen natürlich nur ohne Kinder und womöglich auch ohne feste Beziehung richtig „selbst verwirklichen“ können. Die anderen, die Kinderhabenden, werden im günstigsten Falle belächelt. Ansonsten aber als Anhänger eines „reaktionären Familienbildes“ abgestempelt. Kinder zu haben, ist in einer Gesellschaft der hedonistischen Selbstverwirklicher ohne Wurzeln absolut „uncool“.
Man darf sich auch nichts vormachen, wer Kinder hat, muß in seinem Leben auf viele materielle Dinge verzichten. In der BRD ist Kinder in die Welt zu setzen die schnellste Möglichkeit, sich finanziell zu ruinieren: Ein minderjähriges Kind kostet im Monat etwa 670 Euro, hatte das Statistische Bundesamt kürzlich errechnet. Bis zum 18. Lebensjahr ergibt das knapp 145.000 Euro – das mögliche Studium noch nicht einmal mit eingerechnet.
Oft fällt ein Gehalt weg, aber die Wohnung muß größer werden – und damit die Kosten für die Miete inklusive ihrer Nebenkosten. Es ist eine traurige Tatsache, daß in der realexistierenden BRD schon bei zwei Kindern und einem Durchschnittsverdienst die Sozialhilfegrenze erreicht wird. Das beruht auf der Tatsache, daß der große Batzen der Sozialversicherungsbeiträge vollkommen familienblind erhoben wird. Anders als bei der Steuer gibt es keinerlei Schonung des Existenzminimums.
Hinzu kommt, daß auch die Verbrauchssteuern wirken. Bei gleichem Einkommen und mehr Personen nehmen sie die Familien besonders hart ran. Mit 71 Prozent sämtlicher staatlicher Einnahmen durch Sozialversicherungsbeiträge und Verbrauchssteuern liegt die BRD weit an der Spitze der ungerechtesten Abgabenländer. Aus diesen Gründen haben Paare mit Kindern im Durchschnitt nur 63 Prozent des Einkommens zur Verfügung, das vergleichbare Paare ohne Kinder haben.
Man muß sich also nicht über die Medienberichte wundern, wonach die Kinderlosigkeit bei (deutschen) Frauen in der BRD immer mehr zunimmt.
Bei den Frauen, die heute Mitte 40 sind und ihre Familienplanung weitestgehend abgeschlossen haben, ist demzufolge der große Anteil Kinderloser bestimmender Faktor für das niedrige Geburten-Niveau. Zum Vergleich: Bei den 25- bis 29-Jährigen hatten zum Zeitpunkt der Befragung 69 Prozent (noch) keinen Nachwuchs. Zu diesem Ergebnis kommt die größte Haushaltsbefragung in Europa („Mikrozensus“), die das Statistische Bundesamt vorgestellt hatte.
Die Statistiker hatten im vergangenen Jahr rund 260.000 Frauen zwischen 15 und 75 Jahren befragt. Grundsätzlich werden Kinder in Deutschland am häufigsten von Verheirateten zur Welt gebracht: 2008 waren 91 Prozent der 40- bis 75-jährigen Ehefrauen auch Mutter.
Die Erhebung zeige auch, daß es in der BRD ein deutliches Ost-West-Gefälle gibt. Während von den 40- bis 75-jährigen Frauen in den westlichen Bundesländern 16 Prozent keine Kinder haben, sind es im Osten nur 8 Prozent. In Westdeutschland hängt zudem die Kinderlosigkeit häufig vom Bildungsstand der Frauen ab. 2008 hatten 28 Prozent der westdeutschen Akademikerinnen im Alter von 40 bis 75 Jahren keine Kinder. Bei den „ostdeutschen“ Frauen mit akademischem Grad betrug dieser Anteil lediglich 11 Prozent.
Zuwanderinnen in der BRD sind ebenfalls wesentlich seltener kinderlos als in Deutschland geborene Frauen. Von den 35- bis 44- Jährigen haben nur 13 Prozent keine Kinder, bei den in Deutschland geborenen Frauen ist dagegen jede vierte kinderlos. Zudem ist die Kinderlosigkeit in Städten höher als in ländlichen Regionen: Bei den zwischen 1974 bis 1983 geborenen Frauen haben 62 Prozent keine Kinder. In ländlichen Regionen sind es nur 47 Prozent.
Daß die Frauen in Mitteldeutschland in vielen Dingen wie auch beim Kinderhaben einfach normaler sind, ist einzig und allein dem Umstand zu verdanken, daß das ideologische Gift des Liberalkapitalismus noch nicht genug Zeit hatte, die Menschen im Kopf krank zu machen. Im Westen ist das bekanntlich anders: dort hat man Jahrzehnte Vorsprung in der Ideologie des Kinderverhütens.
In der Wirkung ist die gewollte Kinderlosigkeit als Folge der hemmungslosen Selbstverwirklichung die „humane“ Umsetzung des Völkermordes, den die demokratischen Lichtgestalten Henry M. Morgenthau und Theodore Newman Kaufman einst für das deutsche Volk forderten.
Die entnationalisierten, geistig und moralisch mürbe gemachten impotenten Konsumidioten setzen diese Vernichtungspläne heute freiwillig selbst um. Sie freuen sich darüber, keine Kinder in diese ach so schlimme Welt gesetzt zu haben und schließen die Lücken freudig mittels Einwanderung.
Das Kinderhaben hat natürlich etwas mit den finanziellen Möglichkeiten der Familien zu tun, aber eben nicht nur. Der Kinderwunsch ist zunächst einmal eine Einstellungssache. Ist hier die Überzeugung vorhanden, daß das persönliche Lebensglück ohne Kinder nicht leiden und ein berufliches und finanzielles Fortkommen dadurch erleichtert würde, wird auch durch die kostenlose zur Verfügung Stellung eines Kindergartenplatzes durch den Staat kein Kind mehr geboren. Der Hedonist, der im Grunde geisteskrank ist, wird sich seine Freiheiten niemals durch Kinder nehmen oder einschränken.
Wenn es in einem neuen Deutschland eine Zukunft für unser Volk geben soll, muß deshalb erst einmal eine konzentrierte Umerziehung das ideologische Gift des Liberalkapitalismus aus den Köpfen entfernen. Denn nur wer ein Bewußtsein für das wirkliche Leben hat, wird auch Leben weitergeben wollen.










