Nach den tödlichen Explosionen auf einem Militärstützpunkt in Zypern haben Tausende Menschen den Rücktritt von Präsident Demetris Christofias gefordert. 3.000 Demonstranten zogen laut Polizei gestern abend durch die Altstadt von Nikosia vor den Präsidentenpalast.
Ebenfalls nahmen zypriotische Nationalisten der ELAM, Schwesterpartei der Golden Dawn aus Griechenland, an den Protesten teil. In diesem Video werden die Namen der Männer verlessen, die um Zyperns Freiheitim Kampf gegen die türkischen Invasoren fielen.
Dem Demonstrationszug schlossen sich immer wieder weitere Menschen an. Sie folgten Aufrufen zu Protesten, die über SMS-Nachrichten und im Internet verbreitet worden waren. Darin wurde der Staatsführung im Zusammenhang mit dem Unglück vom Montag „Fahrlässigkeit“ vorgeworfen.
„Wir wollen, dass Christofias geht, weil er für alles, was passiert ist, verantwortlich ist“, sagte der Demonstrant Petros Pavlopoulos. „Wir sind sehr wütend.“ Bei der Explosion eines Containers mit beschlagnahmter iranischer Munition waren am Montag zwölf Menschen getötet und 62 weitere verletzt worden. Schäden an einem Elektrizitätswerk führten zu Stromausfällen auf der Insel.










