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13.04.2010

Antikriegstag 2005 - 2009


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Gegen imperialistische Kriegstreiberei und Aggressionskriege

2001 begann in Afghanistan Amerikas Krieg gegen den „internationalen Terrorismus“. Zwei Jahre später überschütteten angloamerikanische Kampfverbände den Irak mit Bomben und Granaten. In den Händen Saddam Husseins vermutete Massenvernichtungswaffen wurden damals als Kriegsgrund vorgeschoben. Daß diese Waffen nie existierten, es sich dabei lediglich um einen propagandistischen Schachzug zur Rechtfertigung eines Aggressionskrieges handelte, interessierte im Nachhinein nicht mehr.

Die beiden genannten Beispiele sind nur die aktuellsten in einer langen Reihe von Aggressionen, die in den letzten Jahrzehnten von Amerika aus über die Welt gestreut wurden und leider wohl auch nicht die letzten, denn souveräne Länder wie Syrien und der Iran sind der amerikanischen Machtelite – ebenso wie ihren israelischen Brüdern im Ungeiste – schon lange ein Dorn im Auge.

Begründet wird all die Kriegstreiberei stets auf die gleiche Art und Weise: Man müsse die Demokratie und die westliche Zivilisation verteidigen; es gehe um die Durchsetzung von Freiheit und Menschenrechten; präventiv müßten „Schurkenstaaten“ daran gehindert werden, militärisches Potential zu entfalten. Was aber soll die gepredigte Demokratie sein? Wieso sollte man Völkern nichtwestlicher Herkunft eine sogenannte „westliche Zivilisation“ aufzwingen? Wie kann man Menschenrechte und Freiheit mit Foltergefängnissen und Internierungslagern durchsetzen wollen? Woher nehmen sich die USA das Recht, über die militärische Situation in einem fremden Land zu bestimmen?

All diese „Begründungen“ entpuppen sich bei näherer Betrachtung als inhaltslose Phrasen, die lediglich etwas tiefer Liegendes zu verschleiern trachten: das innere Wesen und Funktionsprinzip, das dem am amerikanischen Staate – ebenso wie den übrigen Staaten westlich-demokratischer Prägung – zugrunde liegt: der Kapitalismus!

Jener Kapitalismus und seine Träger und Befürworter sind es, welche durch wirtschaftliche und militärische Aggressionen ohne Unterlaß ihre Macht und ihren globalen Einfluß zu vergrößern versuchen. In Jahrtausenden gewachsene Völker, Kulturen und Nationen werden, wenn sie der, dem kapitalistischen Denken innewohnenden, unstillbaren Gier nach immer größeren, einheitlicheren Absatzmärkten und immer günstigeren Arbeitskräften im Wege stehen, in Schutt und Asche gelegt und nach der Zerstörung im Sinne der internationalen Finanzmächte wiederaufgebaut – jedoch nicht als souveräne Volksstaaten, sondern als unfreie Sklavenkolonien der Weltwirtschaft.

Dieser Urgrund allen Unglückes der heutigen Welt und speziell auch unseres Volkes muß mit allen Mitteln beseitigt werden, denn solange das Grundübel des Kapitalismus nicht an der Wurzel gefaßt wird, gestaltet sich aller Einsatz für eine bessere Zukunft nur als eine Bekämpfung von Wirkungen und Folgen, nicht der Ursache selbst.

Wir wollen, daß Schluß ist mit imperialistischer Kriegstreiberei und Aggressionskriegen! Und uns ist klar, daß dieses Ziel nur erreicht werden kann, wenn eine neue, lebensbejahende Weltauffassung den Kapitalismus und die liberalistische und egoistische Lebensform überwindet. Eine neue Weltauffassung und Lebensform, welche die natürliche menschliche Gemeinschaft – das Volk – und die von ihr ausgehenden schöpferischen und kulturellen Leistungen zum Mittelpunkt hat; eine Weltauffassung, welche die Wirtschaft als Dienerin des Volkes begreift und nicht umgekehrt; eine Weltauffassung, der sich aus wirtschaftlichen Interessen heraus geführte Kriege von selbst verbieten!

Die gleiche Motivation treibt Menschen auf der ganzen Welt immer wieder auf die Straßen, läßt sie Verfolgung und Leid ertragen, gibt ihnen stets neue Kraft und neuen Mut. Sie haben erkannt, daß sich ohne ihren eigenen Einsatz die Welt nicht verändern läßt. Und auch Du kannst einen Teil zu einer besseren, gerechteren und friedlicheren Zukunft beitragen.

Deshalb lautet die Parole: Hinaus zum Antikriegstag 2009 nach Dortmund, gegen imperialistische Kriegstreiberei und Aggressionskriege!



Es sind bereits 1 Kommentare zu diesem Eintrag vorhanden.

#1
16.04.2010 23:43   
Muskel   
Ein sehr ansprechender Kurzfilm!Jetzt muss ich mal dumm fragen; wie heißt die Gruppe die das Lied (Anfang+Ende) so ansprechend nachspielt?
 

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Montag 13.02.2012 Trauermarsch Dresden Montag 13.02.2012 Auch 2012 soll die Aktionswoche rund um den 13. Februar ihren krönenden Höhepunkt im traditionellen abendlichen Trauer- und Gedenkmarsch finden. Wenn auch noch nicht absehbar ist, welcher Methoden sich die Verantwortlichen bei Stadtverwaltung, Ordnungs- und Polizeibehörden diesmal bedienen werden um das ehrenhafte Gedenken an die Toten unseres Volks verächtlich zu machen, so steht dennoch auch zukünftig jeder Einzelne mit Würde und Disziplin für eine anständige Ehrenbezeugung ein. Jedem Zeitgenossen der seine Augen nicht vor der Realität verschließt muss bewusst sein, dass sich durch eine tatsächliche physische Auseinandersetzung mit dem Staatsapparat in der derzeitigen Situation kaum eine Besserung der Zustände für unser Anliegen herbeiführen lässt. Vielmehr würde eine offene Konfrontation einmal mehr in der uns vom System gelegten Schlinge einer Gewaltspirale und Kriminalisierung münden. Selbstverständlich werden wir alle juristischen Möglichkeiten genau prüfen, abwägen und zum Einsatz bringen, um auch im kommenden Jahr den Trauer- und Gedenkmarsch in Dresden in seiner traditionellen Form durchführen zu können. Für den ärgerlichen Fall einer Blockade oder anderweitiger schwerwiegender Rechtsbeugungen, vor welchen heute kein Veranstalter trotz noch so gewissenhafter Vorbereitung und Organisation mehr gefeit ist, gilt für jeden Einzelnen die Losung: „Ob wir marschieren oder nicht, Ihre Ehre zu schützen ist unsere Pflicht!“ Gemeint sind dabei natürlich die Luftkriegstoten von Dresden, deren Angedenken zu schützen am 13. Februar die Aufgabe und Pflicht eines jeden Teilnehmers ist. Wer sich nicht an dieses Mindestmaß an Disziplin und gegenseitiger Verantwortung halten kann oder will, der sollte am 13. Februar zuhause bleiben. Für jeden anderen aber gilt, am 13. Februar 2012 die Fackel der Erinnerung weiter zu tragen, wenn tief aus unseren Seelen der Ruf in die Herzen dringt: „Vergesst niemals Dresden!“



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