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08.12.2007

Gedenkmarsch in Salem / Schweden 2007


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Weitere Infos http://www.salemfonden.info/deutsch/

Hintergrund

Salem, ein Vorort von Stockholm, 9. Dezember 2000. Es ist ein wenig nach Mitternacht, als eine ca. 15 Mann starke multikulti Bande einen schwedischen Jungen an einer Bushaltestelle im Säbytorgsvägen erreichte. Der Junge, eher von kleiner und dünner Statur, wartete auf seinen Bus, womit er von einer Party nach Hause fahren wollte.

”Scheiß Rassist” ertönte es aus der Bande, als sie ihn erreicht hatten. Ein schwedisches Mädchen mit langen blondem Haar und ausländischem Aktzent rief dieses.
”Scheiß Rassist” Hast Du den Mut zu bleiben?! Hast Du Angst?!”

Verbunden damit starteten die Medien Wochen zuvor eine volksverhetzende Kampagne gegen schwedische Patrioten. Unter anderem beschuldigten sie ”Rechtsextremisten” aus Deutschland, daß sie einen 6 jährigen Ausländerjungen ermordet haben sollen. Wo sich dann im Nachhinein natürlich herausstellte, daß alles nur gelogen war.

”Schlagt ihn tot!” brach es total überflüssig aus einem Mädchen zu dem gewaltbereiten Pöbel heraus – die Meute hatte Blut geleckt!

Diese Gang wußte, das es mehr als nur erlaubt ist, wenn sie Menschen angreifen, die als Rassisten verdächtigt werden… Ein paar Tage zuvor bekamen sie ”Grünes Licht” von höchster Stelle. Der schwedische Ministerpräsident Göran Persson hatten einen Artikel in einer der größten Zeitungen Schwedens veröffentlicht, wo es über Nationalisten hieß ”Wir werden sie zerstören!”.
Die multikulturelle Vorort-Gang ließ aus seinen Worten in dieser Nacht absolute, brutale Wirklichkeit werden.

Als nun der Übergriff begann, realisierte der Junge gleich seine aussichtslose Situation – alleine gegen eine blutrünstige Bande, die bewaffnet mit Zaunlatten und anderen Dingen war – die sie als Waffen benutzen konnten. Er versuchte die Flucht zu ergreifen in dem er auf die Motorhaube eines vorbeifahrenden Autos warf. Er flehte den Fahrer an ”Bitte hilf mir”, mit der Hoffnung das dieser ihn in Sicherheit bringen werde. Einer der Bandenmitglieder rief irgendwas zum Fahrer, worauf dieses versuchte den Jungen mit vorwärts und rückwärtsfahren von seinem Gefährt zu bekommen. Der Junge hielt um sein Leben fest, als die Bande versuchte ihn auf den Boden zu bekommen. Der Fahrer fuhr weg und das schlagen ging weiter.

Nun began erst das intensive (zer)schlagen, wobei die Bande immer wieder auf ihn eintritt und mit Zaunlatten auf Kopf und Körper einschlug. Nach einer ganzen Weile, als der Junge fast leblos in einem Graben lag, nahm ein Angreifen eine 1,5 Meter lange Latte und begann immer wieder auf den Kopf einzudreschen. Er hörte nicht vorher auf, bis ein vorbeikommendes jugendliches Mädchen hysterisch anfing zu schreien, und ihn bettelnd anflehte aufzuhören. Eines der Mädchen, welches bei der Tortur mitgemacht hatte, rief der Protestierenden zurück: ”Der Rassist hat es verdient”. Dabei schwang das Bandenmitglied mit der Latte diese in einer drohenden Geste gegen die junge Zeugin.

In dieser Situation kam ein anderes Bandenmitglied wieder, da er seinen größeren Bruder geholt hatte. Der startete sofort damit auf den Kopf und Nacken des leblosen Jungens draufzuspringen. Er wollte sicher gehen, das dieser schlimme Rassist – der kleine Kinder ermordet und eine Gefahr für die Demokratie darstellt – den überkochenden Haß nun zu spüren bekommt.

”Aus meinem Weg, ich habe ein Messer” brüllte der große Bruder in seiner Erregung als er mit einem Tranchiermesser auf den bewußtlosen Jungen stürmte.

Die anderen Bandenmitglieder verließen den Platz für Khaled Odeh, der rittlinks auf den Rücken des schwedischen Jungens saß.

Er stieß immer wieder das Tranchiermesser in den Körper von Daniel Wretström. Dieses machte er so brutal, das nach mindestens vier Stichen das Messer in zwei Stücke zerbrach…Kahled nahm danach den Kopf von Daniel und zog ihn nach hinten.

Er fühlte soviel rasenden Haß für diesen zerstückelten Jungen – ein Junge, der die Demokratie gefährdet und kleine Kinder ermordet – er mußte ihn zerstöhren!
So entschied er sich es zu tun: ”Ich werde ihn töten” Die Worte gingen in seinen Geist und er stach mit den Resten seines Messers in den Hals des Jungen.

Befriedigt das er die Gesellschaft von einem Rassisten befreit hat, kam er ermutigt wieder auf seine Beine. Das Blut an seinen Händen ist noch immer warm. Er schaut sich um, und sagt zu den Zurückgebliebenen ”..das ihn niemand gesehen hat”. Dann lief er davon, mit seinem Bruder hinter ihm. Der Rest der Bandenmitglieder gingen jeder seiner Wege und verschwanden in der Dunkelheit. ”Verschlagt Rassismus” hallte es irgendwo aus den Schatten…

Aber Khaled Odeh wurde gesehen! Das schwedische Mädchen, welche Zeugin des brutalen Angriffes wurde, näherte sich dem Jungen mit Tränen in den Augen. Daniel versuchte nochmals seinen Kopf zu heben, doch vergebens. Seine Kleidung war mit seinem eigenen Blut getränkt, welches aus seiner durchtrennten Arterie im Nacken gepumpt wurde. Daniel ring nach Luft, aber es war nur ein Keuchen aus seinem Mund zu hören, als sein Kopf auf den Boden des kalten Grabens stieß. Das Leben ran aus Daniel Wretström heraus, als das verzweifelte Mädchen versuchte ihn zu retten.

Wo Daniel noch am Leben war, gab er sein fröhliches Wesen und Spaß. Seine Famiele und Freunde beschrieben ihn als aufmerksam, freundlich und sehr beliebt. Die Flammen in seinen Augen wurden erlischt, als er nur 17 Jahre alt war, und ein ganzes Leben noch vor sich hatte. ”Mein Sohn war ein weicher und entzückender Junge mit einen blitzen in seinen Augen”, erzählte uns seine Mutter . ”Er strahlte voll Humor und Witz. Es war nicht immer Sonnenschein, aber alles, wo wir zusammen durchgegangen sind, hat uns enger zusammengebracht. Er fand Entspannung und Ruhe beim Fischen und er konnte für Stunden im Boot sitzen – einfach nur grübeln und den Frieden genießen. Ich lernte bald das es nicht ging, Daniel daran zu verhindern in den Laden für Fischerausrüstung zu gehen, obwohl ich wußte das er da ebenfalls Stunden verbringen konnte. Er liebte das Fischen, Mädchen zu treffen, Schlagzeug zu spielen und seine Familie. In meinen Augen war er wunderbarer Junge, wo ich sehr stolz drauf war! Wenn wir jemals ausfallend geworden waren, war ein ”Entschuldigung” immer sehr wichtig. Er sagte oft ”Mutti, ich liebe Dich” und seine Freunde war es überhaupt nicht peinlich. Bei allen Menschen die er traf, machte er einen großartigen Eindruck und er gewann vieler Menschen Herz. Jedesmal wenn ich aus meinem Küchenfenster zu Daniels kleinem Haus blicke, wo jetzt ein dunkles Fenster ist, denke ich bei mir, warum nahmen sie dein Leben?”

Die legale Konsequenz wurde zur Posse, wo Richter und Geschworene die schwedische Jugend zu Banditen ohne jegliche Rechte erklärten. Der Mörder, Khaled Odeh, wurde wegen Totschlag (nicht wegen Mord. anm.Übersetzer) verurteilt und in psychatrische Obhut gegeben, als die Richter feststellten, das er von vorläufiger Verwirrung befallen, die Tat begangen hat. So wie der Urteilsspruch formuliert ist, ist es nicht unüblich den Genesenden nach einem Jahr wieder auf freien Fuß zu lassen.

Nur sechs der Angeklagten wurden verurteilt. Drei von diesen wurden zu jeweils zu 40 Stunden Gemeinschaftsarbeit unter Aufsicht eines Sozialarbeiters verurteilt. 2 von den Verbliebenen wurden dazu verurteilt 1800 (!) schwedische Kronen (200 Euro) Geldbuße zu bezahlen und der Letze wurde sogar davon befreit. Ist das Leben eines schwedischen Jungen wirklich so wenig wert? Weniger als ein Bußgeld bei einer Geschwindigkeitübertretung?

Du bist weit entfernt von der nicht gewollten, zerstörten und brutalen Gesellschaft. Um die Errinnerung eines jungen, schwedischen Mitbürger am Leben zu erhalten, dessen Blut auf dem Opferaltar des Staates vergossen wurde, rufen wir nun zu einem Gedenkmarsch am Jahrestag des Mordes auf. Im Jahre 2001 kamen über 1400 Demonstranten zusammen, um gegen die beschleunigte Gewalt gegenüber schwedische Mitbürger zu demonstrieren. Das Wenigste was wir tun können ist, das wir mit dieser Demonstration unsere Abscheu gegen die negativen, sozialen Veränderungen zeigen. Jeder der nicht mit der multikulturellen Gewalt einverstanden ist, ist willkommen!



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Trauermarsch Dresden
Montag 13.02.2012 Trauermarsch Dresden Montag 13.02.2012 Auch 2012 soll die Aktionswoche rund um den 13. Februar ihren krönenden Höhepunkt im traditionellen abendlichen Trauer- und Gedenkmarsch finden. Wenn auch noch nicht absehbar ist, welcher Methoden sich die Verantwortlichen bei Stadtverwaltung, Ordnungs- und Polizeibehörden diesmal bedienen werden um das ehrenhafte Gedenken an die Toten unseres Volks verächtlich zu machen, so steht dennoch auch zukünftig jeder Einzelne mit Würde und Disziplin für eine anständige Ehrenbezeugung ein. Jedem Zeitgenossen der seine Augen nicht vor der Realität verschließt muss bewusst sein, dass sich durch eine tatsächliche physische Auseinandersetzung mit dem Staatsapparat in der derzeitigen Situation kaum eine Besserung der Zustände für unser Anliegen herbeiführen lässt. Vielmehr würde eine offene Konfrontation einmal mehr in der uns vom System gelegten Schlinge einer Gewaltspirale und Kriminalisierung münden. Selbstverständlich werden wir alle juristischen Möglichkeiten genau prüfen, abwägen und zum Einsatz bringen, um auch im kommenden Jahr den Trauer- und Gedenkmarsch in Dresden in seiner traditionellen Form durchführen zu können. Für den ärgerlichen Fall einer Blockade oder anderweitiger schwerwiegender Rechtsbeugungen, vor welchen heute kein Veranstalter trotz noch so gewissenhafter Vorbereitung und Organisation mehr gefeit ist, gilt für jeden Einzelnen die Losung: „Ob wir marschieren oder nicht, Ihre Ehre zu schützen ist unsere Pflicht!“ Gemeint sind dabei natürlich die Luftkriegstoten von Dresden, deren Angedenken zu schützen am 13. Februar die Aufgabe und Pflicht eines jeden Teilnehmers ist. Wer sich nicht an dieses Mindestmaß an Disziplin und gegenseitiger Verantwortung halten kann oder will, der sollte am 13. Februar zuhause bleiben. Für jeden anderen aber gilt, am 13. Februar 2012 die Fackel der Erinnerung weiter zu tragen, wenn tief aus unseren Seelen der Ruf in die Herzen dringt: „Vergesst niemals Dresden!“



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