Weitere Infos http://www.01mai2011.de
Der diesjährige 1. Mai in Heilbronn und Brünn stellte den Höhepunkt der Kampagne „Fremdarbeiterinvasion stoppen - Arbeitsplätze zuerst für Deutsche!” dar. Dieses Mal schlossen sich nicht nur deutsche freie und parteigebundene Kräfte dem Aktionsbündnis an, sondern auch Organisationen außerhalb der BRD-Grenzen. So konnte man dieses Jahr ein geschlossenes europäisches Zeichen gegen den Raubtierkapitalismus setzen. Ein Versuch den nationalen Aufmarsch in Brünn zu Gunsten einer Roma-Versammlung zu verbieten scheiterte bei den zuständigen Gerichten. Nach Medienangaben versammelten sich am 1. Mai 2011 zirka 650 Nationalisten in der mährischen Arbeiterstadt Brünn.
Das gewählte Kampagnenmotto „Fremdarbeiterinvasion stoppen” ist brandaktuell! Schließlich fallen am 01. Mai 2011 alle Einschränkungen der Arbeitnehmerfreizügigkeit für Bürger der EU-8 Staaten weg. Arbeitnehmer aus diesen osteuropäischen Ländern können nun unbefristet Arbeitsplätze in Deutschland und ganz Europa annehmen. Betrachtet man dies im Zusammenhang mit den deutlich niedrigeren Löhnen zum Beispiel in Polen und Tschechien, so kann man sich leicht ausmalen, welchem Druck der deutsche Arbeitnehmer bald ausgesetzt sein wird. In den EU-8-Staaten drohen Familien durch den Arbeitsnomadenzug auseinander zu brechen und auch dort droht Lohndrückerei durch noch ärmere Nicht-EU-Bürger, die nachziehen werden.
Auf der Anreise zur Kundgebung nach Brünn wurden an der Stadtgrenze kurze Ausweiskontrollen vorgenommen. Wie geplant konnte die Versammlung gegen 13 Uhr auf einer städtischen Grünanlage in Nähe der Innenstadt eröffnet werden. Die Versammlung wurde durch den Parteivorsitzenden Tomas Vandas der DSSS eröffnet. Er ging in seiner sehr ausführlichen Rede natürlich auch auf das Thema Fremdarbeiterinvasion ein. So sagte er sinngemäß und frei übersetzt: „Das Motto unserer heutigen Versammlung ist die Angst vor der Zuwanderung billiger Arbeitskräfte. Diese Angst ist völlig legal und jeder, der sich so ausdrückt, sympathisiert mit seinem eigenen Land.” Im weiteren Verlauf seiner Rede ergänzte Vandas: „Unser Land braucht nationale Medizin” und zeigte sich zuversichtlich, dass der nationale Kampf erfolgreich sein wird. Der DSSS-Vorsitzende weiter: „Sie schikanieren uns, wo sie nur können. Sie können uns verunglimpfen und bestrafen, aber sie können uns nicht aufhalten. Sie können nicht für immer das Denken dieses Volkes beeinflussen.”
Es folgten einige Grußworte von Vertretern verschiedener Organisationen anderer Länder. Unter anderem von einem freien Vertreter aus Schweden, sowie von Katrin Köhler als Vertreterin für die Nationaldemokratische Partei Deutschland (NPD) und dem Ring nationaler Frauen (RNF). Nach einigen Musikdarbietungen kam es dann zum Redebeitrag des stellvertretenden Parteivorsitzenden der DSSS, Jirí Štepánek. Auch ein Vertreter der österreichischen Nationalen Volkspartei (NVP), Günther Rehak, ergriff das Wort. Rehak hielt seine Rede sehr allgemein über das Kapital an sich und die Ausbeutung des kleinen Mannes. Am Ende seiner Rede merkte er an: „Aber wenn es uns gelingt, daß Deutsche und Tschechen im Kampf gegen den ausbeuterischen Kapitalismus an einem Strang ziehen, dürfen wir mit einiger Zuversicht in die Zukunft blicken.” Als letztes folgte der Vortrag des Vertreters der NPD-Oberpfalz und des „Nationalen und sozialen Aktionsbündnisses 1.Mai”, Robin Siener (siehe Bild). Dieser sprach das Thema Fremdarbeiterinvasion ebenfalls direkt an. Dabei referierte er auch über die „Überfremdungspläne und Vermischungsfantasien der Großkapitalisten” in Europa. Insbesondere die deutschen Redebeiträge erfreuten sich größten Beifallsbekundungen aus den Reihen der Demonstrationsteilnehmer.
Der Aufmarsch formierte sich nun und zu Zwischenfällen kam es als der Demonstrationszug an der angemeldeten Roma-Versammlung im Abstand von etwa 200 Metern vorbei zog. Die angehörigen der Roma feuerten Pyrotechnik auf den nationalen Protestmarsch ab. Schlimmere Auseinandersetzungen konnten von der Polizei verhindert werden. Verletzte gab es keine. Hier sprach die Presse von einer 1000 Mann starken Gegendemonstration, weil die Roma-Feier auch zusätzlich von Linksextremisten instrumentalisiert wurde, um den friedlichen nationalen Aufmarsch anzugreifen. Daraufhin wurde die Strecke des Umzuges in Kooperation mit der Polizei abgeändert. Der Rest des Marsches verlief friedlich. Zeitungsmeldungen berichteten im Nachgang von 7 bis 15 Verhaftungen.
Beendet wurde die Versammlung von einer kurzen Abschlußrede des Parteivorsitzenden Tomas Vandas, der sich bei allen Teilnehmern der Demonstration persönlich bedankte. Die Demonstration und die Reden wurden von einem sehr großen Medienaufgebot begleitet. In Brünn zeigten sich europäische Nationalisten, wie auch zeitgleich in Heilbronn geschlossen europäisch gegen die nun drohende Fremdarbeiterinvasion.










