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Tamás Szabó, Vorsitzender der Nationalrevolutionären Partei Ungarns äußert sich zur europäischen Kampagne "Fremdarbeiterinvasion stoppen".
Die Nationalrevolutionäre Partei ist gegen die neue Arbeitnehmerfreizügigkeitsregelung innerhalb der EU. Warum? Mit Billiglöhnen und niedrigen Steuersätzen in Europa in Wettbewerb zu treten, bedeutet die wirtschaftliche Knechtschaft. Wir wollen sie nicht! In Ungarn ist der Grund der Verschuldung der Bevölkerung das niedrige Niveau an Reallöhnen, anders gesagt die Unterentlohnung der Arbeitsnehmer. Um menschenwürdig wohnen zu können, muss man mit hohen Zinsen belastetete Kredite aufnehmen. In unserem Land haben 88 % der Menschen keinerlei Ersparnisse. Aber aus Nichts kann man keine Ersparnisse herausbilden. In Ungarn beträgt das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf nur 62% des EU-Durchschnitts und das Reallohnniveau liegt bei nur 22%. Das internationale Kapital bietet dafür als Lösung die Arbeitsannahme im Ausland an. Was passiert dann? Die ausgebildete Arbeitskraft wandert ab, für sie kommen schlecht ausgebildete Einwanderer aus fremden Kulturkreisen, die sich gesellschaftlich weder einfügen können noch wollen. Währendessen entfernen sich unsere im Ausland arbeiteten Landsleuten immer weiter von der Heimat, die sozialen Bindungen lockern sich und damit werden ihre Familien zerrissen. Die zu Hause gebliebenen Arbeitnehmer geraten in eine noch schwierigere wirtschaftliche Situation, denn die Einwanderer drücken das Lohnniveau enorm ab. Der Gewinner dieser Entwicklung ist ausschließlich das raffende Kapital. Die Nationalrevolutionäre Partei schließt sich deshalb dieser grenzübergreifenden Kampagne an und verlangt von der Regierung in Ungarn die Abwanderung der ausgebildeten Arbeitskräfte ins Ausland einzustellen! Wir verlangen gerechte Löhne für die einheimischen Arbeitnehmer! Wir sagen Nein zu dieser Knechtschaft! Gerechte und menschenwürdige Lebens- und Arbeitsbedingungen hier und jetzt!










